Ergebnis kreis­wei­ter Polizeimaßnahmen im Rahmen des län­der­über­grei­fen­den „E 30 – Fahndungs- und Kontrolleinsatzes”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Seit Mittwochnachmittag (5.4.) kon­trol­lierte die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Verkehrsteilnehmer und fahn­dete ver­stärkt nach über­re­gio­nal agie­ren­den Straftätern. 

Im Fokus der Beamtinnen und Beamten stand auch die Verkehrssicherheit, so dass fest­ge­stellte Verstöße kon­se­quent geahn­det wur­den. Schwerpunkt der Aktion waren die zur Europastraße „E 30” gehö­ren­den Autobahnen und angren­zende Gebiete.

Die Bilanz der Maßnahmen an ins­ge­samt 9 fes­ten Kontrollstellen sowie durch mobile Fahndungsteams im Kreisgebiet belief sich auf 250 über­prüfte Fahrzeuge und 251 Personenkontrollen. In 25 Fällen ahn­de­ten die Polizisten Verkehrsverstöße mit Verwarnungen bezie­hungs­weise Bußgeldern. In ein­zel­nen Fällen muss­ten die Ordnungshüter jedoch auch Strafanzeigen fertigen.

In Meerbusch-​Büderich, an der Neusser Straße fiel, gegen 20:35 Uhr, ein Autofahrer mit nie­der­län­di­schen Exportkennzeichen auf. Neben des Verdachts eines Zulassungsverstoßes konnte der 36-​jährige Fahrzeugführer auch kei­nen Versicherungsschutz vor­wei­sen. Die Beamten unter­sag­ten die Weiterfahrt, stell­ten die Kennzeichen sicher und lei­te­ten ein Ermittlungsverfahren ein.

In Neuss, an der Alemannenstraße nah­men Fahnder in den Abendstunden einen 30-​Jährigen fest, der mit Haftbefehl des Neusser Amtsgerichtes gesucht wurde. Bei sei­ner Durchsuchung fan­den die Polizisten Drogen und stell­ten diese sicher. In fol­gen­den Strafverfahren muss der junge Mann sich zudem wegen Widerstandes gegen die Polizei ver­ant­wor­ten. Bei sei­ner Festnahme ver­suchte er zu flüch­ten und wehrte sich anschlie­ßend so sehr, dass zwei Beamte und er sel­ber Verletzungen erlitten.

Gegen 19:45 Uhr kon­trol­lierte die Polizei in Neuss, an der Viersener Straße, einen 49-​Jährigen und sein Auto. Dabei stell­ten die Ordnungshüter fest, dass der Mann kei­nen Führerschein hatte und für den Wagen kein Versicherungsschutz bestand. Die Untersagung der Weiterfahrt und eine Strafanzeige folg­ten. Auch der Meerbuscher Halter des BMW muss sich ver­ant­wor­ten, wenn er zuließ, dass sein Auto ohne Fahrerlaubnis geführt wurde.

Ebenfalls an der Viersener Straße geriet ein 39-​jähriger Düsseldorfer ins Visier der Polizei, weil er ein nicht­zu­ge­las­se­nes Auto fuhr, an dem fal­sche Kennzeichen ange­bracht waren.

Neben der Ahndung von Verkehrsverstößen und der Feststellung von Straftaten bestand der Zweck der durch­ge­führ­ten Kontrollen darin, den Druck auf rei­sende Täter zu erhö­hen und gewon­nene Erkenntnisse zu ver­däch­ti­gen Fahrzeugen und Personen im Zuge wei­te­rer Ermittlungen zu nutzen.
Insbesondere im Kampf gegen Diebe und Einbrecher, die gezielt zur Begehung von Straftaten anrei­sen, geht die Polizei mit offe­nen und ver­deck­ten Kontrollen vor.

Doch bei ihrer Arbeit ist sie immer auch auf Hinweise aus der Bevölkerung ange­wie­sen. Dass eine sol­che „Zusammenarbeit” zum Erfolg füh­ren kann, zeigt ein aktu­el­les Beispiel aus Grevenbroich. Wie die Polizei mit ihrer Pressemitteilung vom 06.04.2017 berich­tete, konnte in Wevelinghoven am Mittwoch (5.4.), gegen 21:15 Uhr, ein 24-​jähriger Tatverdächtiger nach einem Einbruchsversuch vor­läu­fig fest­ge­nom­men werden.

Dementsprechend appel­liert die Polizei an alle Bürgerinnen und Bürger, ver­däch­tige Beobachtungen sofort über den Notruf 110 zu mel­den. So kön­nen die betref­fen­den Personen und Fahrzeuge vor Ort über­prüft, Delikte ver­hin­dert und gege­be­nen­falls sogar Verdächtige auf fri­scher Tat fest­ge­nom­men werden.

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