Jüchen: Umgestaltung des Alten Friedhofs in Hochneukirch

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Mit den Arbeiten am alten Friedhof in Hochneukirch zwi­schen der Weidenstraße und der Bärenstraße kann in den nächs­ten Monaten begon­nen werden. 

Erfreulicherweise hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW ent­schie­den, dass der von der Gemeinde Jüchen ein­ge­reichte Förderantrag bereits bei der ers­ten Stichtagsauswahl des Jahres 2017 Berücksichtigung findet.

Für die im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes Hochneukirch und Hackhausen geplante Maßnahme wer­den Finanzmittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des länd­li­chen Raumes zur Verfügung gestellt. Um die erfor­der­li­che Ausschreibung der Landschaftsbauarbeiten zeit­nah star­ten zu kön­nen, wurde der Gemeinde das Einverständnis zum vor­zei­ti­gen Maßnahmenbeginn erteilt. 

Foto: Gemeinde

Das Ziel der Umgestaltung ist die Schaffung einer park­ähn­li­chen Grünanlage mit ver­schie­de­nen attrak­ti­ven gärt­ne­ri­schen Themenarealen. Die Gemeinde wird das gesamte Areal schritt­weise bis Ende Januar 2018 mit einer viel­sei­ti­gen, anspre­chen­den und öko­lo­gisch wert­vol­len Bepflanzung versehen.

Der Bauzeitenplan sieht vor, im kom­men­den Sommer 170 lau­fende Meter was­ser­ge­bun­dene Wege anzu­le­gen sowie vier Sitzbänke, eine Pergola und zwei Ranktore auf­zu­stel­len. Im Herbst erfolgt dann die Pflanzung von ca. 1.900 Stauden, Gräsern, Farnen und Kletterpflanzen. Den Maßnahmenabschluss bil­det dann in der Vegetationsruhe die Anpflanzungen von 5 hoch­stäm­mi­gen Bäumen, 130 Wild- und Ziersträuchern, 50 Beerenobststräuchern und 38 diver­sen Wild- und Kletterrosen.

Im Vorfeld wurde das Grundstück durch den Baubetriebshof der Gemeinde bereits von ille­gal abge­la­ger­tem Müll sowie Unrat gesäu­bert. Die ursprüng­li­che Fläche des alten Friedhofes konnte durch den Erwerb meh­re­rer Grundstücke auf nun­mehr ca. 8.500 m² erwei­tert wer­den. Durch die­sen Flächenerwerb besteht zukünf­tig auch die Möglichkeit, einen west­li­chen Zugang zur Grünanlage zu schaf­fen. Folgende Themenareale sind angedacht:

  • Rosengarten
  • Naturspielraum mit Kletterbäumen für Kinder
  • Staudengarten und Gräserbeete
  • Beerenobststräucher
  • Trockenmauer mit Wärme lie­ben­den Stauden
  • Artenreiche Wildkräuterwiesen
  • Ziergehölze für den Halbschatten
  • Rasen mit Frühjahrsblühern
  • Stahlpergola mit diver­sen Kletterpflanzen

Für die Genehmigung der Bezirksregierung, der Gemeinde einen vor­zei­ti­gen Maßnahmenbeginn zu ermög­li­chen, bin ich sehr dank­bar“, so Bürgermeister Harald Zillikens. „Durch diese Umgestaltung wird ein attrak­ti­ver Grünbereich mit einer sehr hohen Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger geschaf­fen“, so der Bürgermeister abschließend.

(37 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)