Neuss: Ehrenamt för­dern, Vereine entlasten

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die SPD will Vereine in Nordrhein-​Westfalen ent­las­ten. Das erklärt der SPD-​Landtagskandidat Arno Jansen.

Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft unver­zicht­bar“, sagt er. Deshalb wer­den SPD und Grüne im Landtag bean­tra­gen, dass der Bund sich für eine Anhebung der Freigrenze für Vereine im Bereich des wirt­schaft­li­chen Geschäftsbetriebs um 5.000 auf 40.000 Euro ausspricht.

Allein im Sport sind in Neuss mehr als 32.000 Mitglieder in über 120 Sportvereinen aktiv. Auch in ande­ren gesell­schaft­li­chen Feldern wie dem Brauchtum, der Kunst oder der offe­nen Jugendarbeit sind unzäh­lige Ehrenamtler tätig. Sie orga­ni­sie­ren neben ihrem Beruf das Vereinsleben, Feste und Jubiläen. „Diese Menschen sor­gen für eine leben­dige Gesellschaft und den sozia­len Kitt“, sagt Arno Jansen.

Schon heute genie­ßen Vereine zahl­rei­che steu­er­li­che Vorteile, wenn sie als gemein­nüt­zig aner­kannt sind. So sind etwa die Aufgaben, die der Verein im Rahmen sei­ner Satzung über­nimmt, gänz­lich steu­er­frei. Werden aber Einnahmen durch den Verkauf von Speisen oder Eintrittskarten bei klei­nen Vereinsveranstaltungen erzielt, sind diese zu ver­steu­ern. Zumindest wenn sie einen Steuerfreibetrag von 35.000 Euro über­stei­gen. Und genau den will die SPD nun auf 40.000 Euro anheben.

Wir set­zen uns für eine Erhöhung ein, um allen ehren­amt­lich Engagierten zu signa­li­sie­ren, dass wir ihre Arbeit aner­ken­nen und sie von läs­ti­gen Verwaltungsaufgaben ent­las­ten“, erklärt Arno Jansen. Kein Vereinsfunktionär fülle gerne Steuererklärungen aus.

Die letzte Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine im Bereich des wirt­schaft­li­chen Geschäftsbetriebs sei vor fast zehn Jahren vor­ge­nom­men wor­den, sagt Jansen. „Daher ist es gebo­ten, dass die Bundesregierung einer Erhöhung die­ser Einnahmengrenze zustimmt. Das hilft gerade klei­ne­ren Vereinen.“

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