Korschenbroich: Als Nachfolger von Markus Franken – Thomas Maaßen wird neuer Trainer beim SV Glehn

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Thomas Maaßen wird ab der kom­men­den Saison neuer Trainer beim SV Glehn. 

Der 48-​Jährige wird Nachfolger von Markus Franken, der die Blau-​Weißen vor vier Jahren über­nom­men hatte und drei­mal zum Klassenerhalt führte. Aktuell schwe­ben die Korschenbroicher als Tabellen-​15. der Kreisliga A aller­dings in höchs­ter Abstiegsgefahr.

Wir gehen mit Markus Franken abso­lut freund­schaft­lich aus­ein­an­der. Er hat hier in den vier Jahren trotz nicht immer ein­fa­chen Bedingungen das Optimum aus der Mannschaft her­aus­ge­holt und unsere Vereinsphilosophie unein­ge­schränkt mit­ge­tra­gen. Dafür sind wir ihm sehr dank­bar“, sagt Glehns Vorsitzender Markus Drillges. „Beide Seiten waren sich aber einig, dass es nach vier Jahren an der Zeit ist, neue Impulse zu set­zen, und dies unab­hän­gig von der aktu­el­len sport­li­chen Situation“, so der Vereinschef. „In den sport­lich sehr inten­si­ven Jahren sind viele Freundschaften ent­stan­den und ich habe mich in der Glehner Familie immer sehr wohl gefühlt. Ich werde sie stets in bes­ter Erinnerung erhal­ten und wün­sche dem Verein alles erdenk­lich Gute“, sagt Franken, dem die Entscheidung, für die neue Saison nicht zu ver­län­gern, nicht leicht gefal­len ist.

Der neue Coach Maaßen kommt daher auch unab­hän­gig von der Klassenzugehörigkeit 2017/​18. „Der Verein setzt lang­fris­tig auf den Nachwuchs aus den eige­nen Reihen, das ist in die­sen Spielklassen der ein­zig gang­bare Weg“, so Maaßen, der als akti­ver Spieler unter ande­rem in der Oberliga für die Reserve von Borussia Mönchengladbach, der SpVgg Velbert und den VfR Neuss unter­wegs war. „Trotzdem sind wir natür­lich offen für Spieler von außen, die sich uns anschlie­ßen möchten.

Verstanden sich auf Anhieb präch­tig: Glehns neuer Trainer Thomas Maaßen (r.) und Vereinschef Markus Drillges. Foto: Verein

Darüber hin­aus hof­fen wir auf einige Glehner Jungs, die heute aktu­ell bei ande­ren Vereinen spie­len und den Weg zurück an die Johannes-​Büchner-​Straße fin­den möch­ten“, so Maaßen, der im Kreisgebiet bei der SpVgg Gustorf-​Gindorf, beim SV Hemmerden und beim BV Weckhoven Regie führte.

Bei der Kaderplanung wird ihn künf­tig Stefan Drillges unter­stüt­zen. Der aktu­elle Co-​Trainer von Franken und Glehner Urgestein über­nimmt ab dem Sommer den bis­lang im Vorstand vakan­ten Posten des sport­li­chen Leiters. „Die nächste Saison müs­sen wir noch über­brü­cken, danach wach­sen in den kom­men­den Jahren einige viel­ver­spre­chende Talente aus der eige­nen Jugend nach. Den Jungs kön­nen wir dann eine ent­spre­chende Perspektive bie­ten, sie müs­sen nur wol­len“, sagt Drillges, der neben sei­ner Spielerkarriere in Glehn auch die Stiefel für Bayer Dormagen schnürte.

Auch bei der Glehner Reserve wird es zur neuen Saison eine Veränderung auf der Trainerbank geben. Nach zwei Spielzeiten gehen der Duisburger Martin Stolz und der SV Glehn wie­der getrennte Wege. Stolz‘ Nachfolge ist indes noch nicht gere­gelt, „hier befin­den wir uns aktu­ell in Gesprächen mit eini­gen Kandidaten“, so Drillges.

Zur Person:

  • Name: Thomas Maaßen
  • Geburtsort: Neuss
  • Wohnort: Hemmerden
  • Alter: 48 Jahre

Stationen als Spieler: 
VfR Neuss, Borussia Mönchengladbach II, SpVgg Velbert, VfB Speldorf, SV Uedesheim

Trainerstationen:
SpVgg Gustorf-​Gindorf, SV Hemmerden, BV Weckhoven, SV Glehn Jugend

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