Meerbusch: Feuerwehr-​Übung „brennt Fähre”

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Mal wie­der stand dem Löschzug Lank ein Übungsabend der beson­de­ren Art bevor. Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges tra­ten den Weg in den Bereitstellungsraum zum Parkplatz „Zur Rheinfähre“ in Langst-​Kierst an. 

Nach kur­zer Vorbereitungszeit der Einsatzstelle durch die Übungsleitung rück­ten die Fahrzeuge zum Fähranleger Langst-​Kierst aus. Als Info wurde ihnen mit­ge­ge­ben, dass ver­mut­lich ein Feuer im Maschinenraum auf der Fähre aus­ge­bro­chen war und der Fährmeister sowie sein Sohn ver­misst werden.

Das erst ein­tref­fende Hilfeleistungslöschfahrzeug begann umge­hend mit der Menschenrettung und durch­suchte mit 2 Trupps unter Atemschutz das Schiffsinnere. Ein wei­te­rer Trupp stand als Sicherungstrupp zur Verfügung. Nach kur­zer Zeit mel­dete ein Trupp eine gefun­dene Person die mit­tels Spineboard ins Freie gebracht wurde.

Fotos(7): Ffw Meerbusch

Nur wenige Minuten spä­ter mel­dete der zweite Trupp am ande­ren Ende des Schiffs kurz vor einem Notausstieg die zweite gesuchte Person auf­ge­fun­den zu haben. Auch diese wurde kur­zer­hand aus dem Notausstieg ins Freie gebracht. Somit konnte sich ein Trupp in dem engen Schiffs inne­ren um die Brandbekämpfung küm­mern die mit­tels Hohlstrahlrohr eben­falls zügig abge­schlos­sen wer­den konnte.

Der Schiffsrumpf wurde mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit und somit konnte der Einsatzleiter kur­zer­hand dem Übungsleiter mit­tei­len „Feuer aus, alle Personen geret­tet zum Abmarsch fer­tig“. Im Nachhinein wur­den durch den Betreiber der Fähre allen Kameradinnen und Kameraden die Gefahrenschwerpunkte wie Dieseltanks (9000L), Lagerung Reinigungsmittel und der Objektplan gezeigt und erläutert.

Gegen 21 Uhr die Übung been­det wer­den und der LZ Lank-​Latum sei­nen Standort wie­der anfah­ren. Ein nicht all­täg­li­cher Übungsabend ging damit zu Ende und zeigte mal wie­der wie viel­sei­tig die Einsatzsituationen in Meerbusch sein kön­nen und wie gut die Kameradinnen und Kameraden auch auf solch ein Szenario vor­be­rei­tet sind.

Ein gro­ßer Dank geht auch an die Familie Schäfer die es ermög­lichte eine Übung auf der Fähre durchzuführen.

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