Korschenbroich: Schnelles Internet für „weiße Flecken“ im Stadtgebiet

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die Stadt Korschenbroich soll rund 3,5 Millionen Euro für den Breitband-​Ausbau erhalten. 

Einen ent­spre­chen­den Förderbescheid über Bundesmittel in Höhe von 1,75 Millionen Euro hat jetzt der CDU-​Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling im Beisein von Bürgermeister Marc Venten an den Landrat des Rhein-​Kreises Neuss, Hans-​Jürgen Petrauschke, übergeben.

Die Stadt erhält damit den „Löwenanteil“ von ins­ge­samt 7,9 Millionen Euro, die als Fördersumme für den gesam­ten Rhein-​Kreis zur Verfügung ste­hen sol­len. Neben den Bundesmitteln wer­den für Korschenbroich wei­tere 1,75 Millionen Euro aus Landesmitteln erwar­tet. Der übli­che Eigenanteil der Stadt in Höhe von zehn Prozent wird in die­sem Rahmen vom Land über­nom­men, weil Korschenbroich eine Stärkungspakt-​Kommune ist.

Sie freuen sich über die Fördermittel des Bundes für die Stadt Korschenbroich (v.r.): der Bundestagesabgeordnete Ansgar Heveling, Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Marc Venten. Foto: Stadt

Mit den 3,5 Millionen Euro sol­len die bis­her unter­ver­sorg­ten Bereiche im Stadtgebiet mit moder­ner Breitbandtechnik aus­ge­stat­tet wer­den. Das sind die so genann­ten „wei­ßen Flecken“, die mit weni­ger als 30 Megabit pro Sekunde ver­sorgt sind. Hierzu zäh­len vor allem Außenbereiche des Stadtgebietes wie etwa Trietenbroich, Krünsend und ein­zelne Höfe zwi­schen Herrenshoff und dem Verkehrslandplatz Mönchengladbach sowie zwei grö­ßere Bereiche in Glehn.

Darüber hin­aus wird auch das Gewerbegebiet „Im Hasseldamm“ voll­stän­dig erschlos­sen. Die Unternehmen dort erhal­ten – anders als die Privathaushalte im Zuge des Förderprogramms – die Möglichkeit, an das Glasfasernetz ange­schlos­sen zu wer­den. „Wir haben als Stadt im Zuge der Antragstellung dar­auf geach­tet, dass alle wei­ßen Flecken im Stadtgebiet künf­tig mit schnel­lem Internet ver­sorgt wer­den“, erklärt Bürgermeister Marc Venten.

Hierbei han­delt es sich um die Bereiche, die bis­lang von kei­nem Versorger aus­ge­baut wur­den. Sie fal­len auch nicht in die Gebiete, in denen zur­zeit noch die Deutsche Glasfaser aktiv ist.“

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