Rommerskirchen: Verbesserungen bei Bushaltestellen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Im Gemeindegebiet befin­den sich der­zeit 29 Buswartehallen, von denen 25 Glaswartehallen vom Modell Berlin sind.

In den ers­ten Monaten des ver­gan­ge­nen Jahres wur­den an meh­re­ren Tagen zunächst Ende März 5 Wartehallen ent­lang der B 477 in den Ortslagen Eckum, Butzheim, Frixheim und Anstel und Ende April in den Ortslagen Rommerskirchen, Vanikum und Sinsteden teil­weise mas­siv durch Vandalismus beschä­digt. Insgesamt wur­den 30 Scheiben voll­stän­dig zer­stört. Die Verwaltung hat umge­hend Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Zwischenzeitlich hat die Verwaltung die Rückmeldung bekom­men, dass das Verfahren ein­ge­stellt wor­den ist, weil kein Täter zu ermit­teln war.

Über die Instandsetzung der Wartehallen hat der Rat in sei­ner Sitzung im Juni ein­ge­hend bera­ten und die Verwaltung beauf­tragt, das vor­ge­stellte Instandsetzungskonzept umzusetzen.

Daraufhin wurde eine umfas­sende Bestandsaufnahme durch­ge­führt und Angebote für die Ersatzteile ein­ge­holt. Für die Seitenwände wurde aus­schließ­lich der Werkstoff Makrolon vor­ge­se­hen. Bei den Rückwänden hat sich die Verwaltung für Makrolon oder HPL je nach Standort der Wartehalle ent­schie­den. Insgesamt sind Kosten in Höhe von ca. 6000 € ange­fal­len. Der Einbau ist durch den Bauhof durch­ge­führt worden.

Weiterhin ist der Austausch von 3 Wartehallen in Honingen Stephanusstraße, und in Anstel Gohrer Straße beschlos­sen wor­den. Die Wartehallen wur­den zwi­schen­zeit­lich instal­liert. Sobald die Pflasterarbeiten erle­digt sind, wer­den noch die Scheiben und Sitzbänke eingebaut.

Eine wei­tere Verbesserung wer­den die Haltestellen in Bezug auf Sicherheit und Barrierefreiheit erhalten.

In den letz­ten Jahren wurde mehr­fach in den Fachausschüssen über das Thema dis­ku­tiert. Die Verwaltung wurde beauf­tragt, ein Konzept für die Umsetzung des Projektes auszuarbeiten.

Im ers­ten Schritt wurde das Gemeindegebiet in drei Ausbauabschnitte ein­ge­teilt. Der erste Abschnitt umfasst die süd­li­chen Ortsteile Vanikum bis Anstel, der zweite Abschnitt die nörd­li­chen Ortsteile Evinghoven/​Oekoven bis Villau und der dritte Abschnitt die Haltstellen auf der freien Strecke.

Für den ers­ten Teilabschnitt Eckum und Rommerskirchen sind 8 Haltestellen zum Umbau vor­ge­se­hen (Kosten ca. 120.000 €). Hierzu wurde am 2015 ein Förderantrag beim VRR gestellt. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Bewilligungsbescheid in Kürze erteilt wird. Der Fördersatz beträgt 90 %. Sobald der Bewilligungsbescheid vor­liegt, wird mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen

Im Zuge des Neubaus der Rettungswache wird außer­dem die Haltestelle Butzheim Landstraße bar­rie­re­frei umge­stal­tet und erweitert.

In den Folgejahren sind die Teilabschnitte Vanikum/​Sinsteden (ca. 150.000 €), Butzheim/​Frixheim/​Anstel (ca. 180.000 €), Evinghoven/​Oekoven/​Deelen (ca. 180.000 €) und Widdeshoven/​Hoeningen/​Ramrath/​Villau (ca.180.000 €) vor­ge­se­hen. Lediglich die Haltestellen an der freien Strecke (ca. 600.000 €) sind im Ausbauprogramm noch nicht abschlie­ßend erfasst.

Unter Berücksichtigung der zu erwar­ten­den Förderungen ist eine Realisierung der Barrierefreiheit inner­halb der Ortslagen bis 2022 mög­lich. Sollten jedoch die Fördermittel nicht wie geplant zuge­teilt, wird die­ser Zeitplan nur schwer­lich zu rea­li­sie­ren sein.

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