Rhein-​Kreis Neuss: Bildungs- und Teilhabepaket – Kreis und Kommunen eini­gen sich bei Schulsozialarbeit

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Nachdem das Land Nordrhein-​Westfalen die Co-​Finanzierung bis 2018 über­nimmt, einig­ten sich Kreis und Kommunen in der Bürgermeisterkonferenz über ein Konzept zur Fortführung der Schulsozialarbeit. 

Danach soll die Weiterbeschäftigung von Schulsozialarbeitern im Rahmen des Landesprogramms „Soziale Arbeit an Schulen“ wie bis­her über die Kreis-​Tochter TZG Glehn GmbH erfol­gen. Diese erhält vom Rhein-​Kreis Neuss die Landesförderung in Höhe von 60 Prozent.

Die kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen kön­nen bis Ende April selbst ent­schei­den, wo und wel­che Schulsozialarbeiterstellen 2018 fort­ge­führt wer­den sol­len und über­wei­sen ihrer­seits den kom­mu­na­len Eigenanteil an das TZG.

Als Schritt in die rich­tige Richtung bezeich­nen Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Kreisdirektor Dirk Brügge die Zusage des Landes, sich bis 2018 an der Finanzierung der Schulsozialarbeiter zu betei­li­gen. Gleichzeitig kri­ti­sie­ren sie aber, dass wei­ter­hin keine dau­er­hafte Lösung zur Schulsozialarbeit in Nordrhein-​Westfalen gefun­den wer­den konnte. „Angesichts wei­ter stei­gen­der Sozialausgaben darf es nicht zu zusätz­li­chen Dauerbelastungen der kom­mu­na­len Ebene kom­men“, for­dert Petrauschke.

Seit 2012 beschäf­tigt der Kreis über das TZG 34 Schulsozialarbeiter auf 26 Vollzeitstellen, die an Grund- und wei­ter­füh­ren­den Schulen in den Kommunen tätig sind. Nach Auslaufen der Bundesförderung teil­ten sich Kreis und Land seit 2015 die Kosten: 40 Prozent zahlt der Kreis, 60 Prozent zahlt das Land.

Der kom­mu­nale Eigenanteil konnte bis­her aus Rücklagen von Bundesmitteln finan­ziert wer­den, die 2017 aller­dings auf­ge­braucht sind. Ob und wie es ab 2018 mit der BuT-​Schulsozialarbeit wei­ter­geht, ist ungewiss. 

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