Neuss: Hochwasserschutzübung – 17 Meter lange Hochwassertor geschlossen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – In Kooperation mit dem Ortsverband Neuss des Technischen Hilfswerks (THW) fand jetzt eine Hochwasserschutzübung des Tiefbaumanagements der Stadt Neuss statt. 

Mit ins­ge­samt 16 ehren­amt­li­chen Helfern schloss das THW am ver­gan­ge­nen Samstag, den 18.03.2017, das Hochwassertor Nr. 8 im Bereich des Wendersplatzes erfolg­reich. Zur Schließung wur­den 50 Holzdammbalken, vier Mittelstützen, Folie und etwa 250 gefüllte Sandsäcke benö­tigt. Eine beson­dere Herausforderung war dabei die Lage des Tores.

Fotos(2): Stadt

Das circa 17 Meter lange Hochwassertor befin­det sich kom­plett im Bereich von Gleisen der Neuss-​Düsseldorfer Häfen und konnte nicht direkt ange­fah­ren wer­den. Um die Übung durch­zu­füh­ren muss­ten andert­halb Fahrspuren des Europadammes gesperrt und der Schienenverkehr für die Dauer der Übung von 8.30 Uhr bis 16:50 Uhr ein­ge­stellt werden.

Die Holzdammbalken wur­den mit einem Kran des THW vom Europadamm zum Tor geho­ben, anschlie­ßend per Hand in den Vorrichtungen ein­ge­spannt und letzt­lich durch Folie abge­dich­tet. Sandsäcke dien­ten als Schienenausgleich und zur Fixierung der Folie. Zum Erfolg der Übung trug bei, dass die Holzdammbalken, trotz des schwe­ren Gewichts, durch die enga­gier­ten Einsatzkräfte des THW in ver­hält­nis­mä­ßig kur­zer Zeit ohne Probleme ver­baut wer­den konnten.

Durch die gelun­gene Zusammenarbeit zwi­schen THW, Tiefbaumanagement, Verkehrslenkung, den Neuss-​Düsseldorfer Häfen und der RheinCargo GmbH Co. KG erfolgte die Umsetzung der Hochwasserschutzübung rei­bungs­los. Logistische Abläufe konn­ten für den Einsatzfall opti­miert und der Aufbau der Tore erfolg­reich trai­niert wer­den. Die neu gewon­ne­nen Erkenntnisse die­nen der Verbesserung der Einsatzplanung im Hochwasserfall.

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