Meerbusch: Löschzug Lank-​Latum übt rich­ti­ges Vorgehen bei Verkehrsunfällen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Am Montag, den 20.03.2017, orga­ni­sierte der Löschzug Lank-​Latum im Rahmen sei­ner wöchent­li­chen Übungsdienste einen nach­ge­stell­ten Ernstfall der unge­wöhn­li­chen Art. 

In einem vor­be­rei­te­ten Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall mit einem LKW sowie zwei PKWs auf dem Schützenplatz in Lank nach­ge­stellt. Ein PKW hatte sich dabei mehr­fach über­schla­gen. Insgesamt wuren bei die­sem ange­nom­me­nen Verkehrsunfall fünf Personen ver­letzt. Für die Kameraden und Kameradinnen des Löschzuges hieß es nun, diese Situation rich­tig ein­zu­schät­zen und kon­zen­triert sowie schnellst­mög­lich zu han­deln. Insbesondere da diese Einsatzsituationen sehr zeit­kri­tisch und auch belas­tend sind, ist es wich­tig, die not­wen­di­gen Handlungsabläufe zu trainieren.

Foto: Feuerwehr

Mit Unterstützung der Johanniter-​Unfallhilfe, die mit zwei Rettungswagen an der Übung teil­nah­men, wur­den die fol­gen­den Maßnahmen ein­ge­lei­tet. Zunächst wurde eine, als ein­ge­klemmt ange­nom­mene Person betreut und im Anschluss durch das Heck des Wagens befreit. Der ver­un­glückte Fahrer im über­schla­ge­nen Fahrzeug wurde durch den Rettungsdienst erst­ver­sorgt und anschlie­ßend eben­falls befreit. Die Mannschaft eines wei­te­ren Löschfahrzeugs übte zeit­gleich die tech­ni­sche Rettung um den leicht­ver­letz­ten LKW-​Fahrer mit­tels einer trans­por­ta­blen Bühne sowie Spineboard aus dem Führerhaus scho­nend ins Freie zu trans­por­tie­ren. Auch die ver­misste Person wurde schnell gefun­den und vom anwe­sen­den Rettungsdienst versorgt.

Am Ende der Übung steht ein posi­ti­ves Ergebnis der geleis­te­ten Arbeit. Durch die ein­satz­nahe Übung konnte beson­ders die Zusammenarbeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes geprobt werden.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)