NRW-​Polizei kon­trol­liert auf Autobahnen lan­des­weit für mehr Sicherheit

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Robert Schilken, Herausgeber



Die NRW-​Polizei kon­trol­liert am 21. März lan­des­weit einen gan­zen Tag lang für mehr Sicherheit auf den NRW-Autobahnen. 

Insgesamt wer­den dabei rund 400 Autobahnpolizisten im Einsatz sein. Weil 2016 mit 80 Getöteten rund ein Drittel mehr Menschen auf Autobahnen star­ben als 2015, hatte Innenminister Ralf Jäger Schwerpunktkontrollen ange­kün­digt. „Es gibt drei Todsünden“, warnte Jäger: „Zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung und zu gerin­ger Sicherheitsabstand.“ Bei der Aktion werde die Polizei ganz gezielt vor allem dage­gen vorgehen.

Zu den häu­figs­ten Unfallursachen ins­ge­samt zählt neben über­höh­ter Geschwindigkeit immer öfter die Ablenkung. Vor allem der Blick aufs Smartphone sei lebens­ge­fähr­lich, warnte Jäger: „Das scheint vie­len noch immer nicht klar zu sein. Während der Fahrt mal eben online, bedeu­tet viel­leicht für immer off­line.“ Genau diese Botschaft ver­mit­telt auch ein Videoclip, den die Polizei in Paderborn und Lippe gemein­sam mit der Hochschule Ostwestfalen-​Lippe pro­du­ziert hat und der ab sofort über die Social-​Media-​Kanäle der NRW-​Polizei ver­brei­tet wird.

Schon ein kur­zer Blick aufs Handy kann schwere Folgen haben“, betonte Professorin Kathrin Lemme von der Hochschule Ostwestfalen-​Lippe. „Gerade die Diskrepanz zwi­schen der klei­nen Ablenkung und ihrer ver­hee­ren­den Wirkung hat die Studierenden sehr beschäf­tigt. Sie haben des­halb für die Spots bewusst die Fahrerperspektive gewählt.“

Düsseldorf (ots) – Schwerpunktkontrollen gegen Raser, Drängler und Handy-​Sünder – Vorläufige Bilanz – Beamte der Autobahnpolizei Düsseldorf an Kontrollstellen und mobil im Einsatz

Auch die Düsseldorfer Polizei betei­ligt sich heute mit 120 Beamten der Autobahnpolizei an den lan­des­wei­ten Kontrollen gegen Raser, Drängler und Handy-​Sünder. Schwerlastkontrollen sind heute eben­falls Teil der poli­zei­li­chen Aufgabenwahrnehmung.

Hier die Bilanz mit Stand 13 Uhr: (Einsatzzeit ab 6 Uhr)

  • Zahl der kon­trol­lier­ten Fahrzeuge: 23.051
  • Zahl der Geschwindigkeitsverstöße: 685
  • Zahl der Handyverstöße: 23
  • Zahl der Abstandsverstöße: 77
  • Zahl der Gurtverstöße: 7
  • Zahl der Verstöße im Fahrpersonalrecht: 84
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