Dormagen: Ortsgruppentagung der DLRG in Zons

Dormagen – Am 18.03.2017 fand die Ortsgruppentagung der DLRG Dormagen in Zons statt. An die­sem Abend stellte der Vorstand der Lebensretter die Berichte über das Jahr 2016 vor.

Auch einen Ausblick auf das Jahr 2017 konnte gege­ben wer­den. Ortsgruppenleiter Carsten Gösch begrüßte die anwe­sen­den Mitglieder sowie die Vertreter der SPD, CDU, des Stadtsportverbandes, der Feuerwehr Dormagen sowie den Bürgermeister, Herrn Erik Lierenfeld. In sei­ner Ansprache konnte Gösch auf ein „Jahr des Provisoriums“ zurück­bli­cken, denn für die DLRG Dormagen ist die Arbeit in den letz­ten Jahren nicht ein­fach. Durch den Abriss des alten Hallenbades in der Robert-​Koch-​Strasse musste die DLRG nicht nur ihre Trainingsstätte auf­ge­ben, son­dern auch ihre Vereinsräume.

Seit die­ser Zeit arbei­ten die Lebensretter mit dem ein oder ande­ren Provisorium. Zum einen mit den Büroräumen in der „Kulle“ und zum ande­ren bei den Trainingsabenden im Hallenbad Nievenheim. Aber das soll sich in Zukunft ändern. Denn Ende des Jahres, so der Plan der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) soll das neue Hallenbad in Dormagen eröff­net wer­den, sodass die DLRG mit ihrem Training wie­der an die Robert-​Koch-​Strasse umzie­hen kann. Dies ist für die DLRG ein wich­ti­ger Schritt, denn im neuen Hallenbad wer­den die Lebensretter sehr gute Bedingungen für die Schwimmausbildung vor­fin­den, so Gösch.

In sei­ner Rede sprach der Bürgermeister, Herr Erik Lierenfeld das große Platzproblem der DLRG Dormagen. Hier könnte es bald eine Lösung geben. Denn der­zeit prüft die Verwaltung der Stadt Dormagen, ob es mög­lich ist der DLRG Dormagen ein ent­spre­chen­des Grundstück zu ver­pach­ten. Dieses soll dazu genutzt wer­den, dass die DLRG dort ihr neues Zuhause errich­ten kann und alles unter einem Dach zu haben. Die Einsatzfahrzeuge sol­len dort genauso Platz fin­den wie auch ent­spre­chende Büro- und Schulungsräume. Dies würde für die ca. 520 Mitglieder starke Ortsgruppe sehr viel bedeu­ten und die Arbeit als Rettungsorganisation die in Dormagen im Bereich der Wasserrettung, der Jugendarbeit und auch der Schwimmausbildung aktiv ist, sehr hel­fen.

Aber auch die Berichte der ein­zel­nen Abteilungen zeigte die solide Arbeit der Wasserretter. Zwar ver­lor die DLRG durch den Umzug von Dormagen nach Nievenheim einige Mitglieder aus dem Kölner Norden, aber es konn­ten einige wenige neue Mitglieder aus dem Neusser Süden hin­zu­ge­won­nen wer­den. In der Schwimmausbildung spie­geln sich diese Zahlen auch wie­der. Aber auch hier ist man auf einem guten Weg, auch in Zukunft wei­ter­hin eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Schwimmausbildung anzu­bie­ten.

Zudem soll auch 2017 wei­ter­hin viel Wert auf die Aus- und Fortbildung der ehren­amt­li­chen Ausbilder gelegt wer­den. Hierzu wurde bereits vor zwei Wochen eine Seminarfahrt durch­ge­führt, wo neben dem Teambuilding auch die Erarbeitung neuer Ausbildungskonzepte auf dem Programm stand. Das ca. 30 köp­fige Team um den Leiter der Ausbildungsabteilung, Herr Alexander Schultz, hat in 2016 über 2000 ehren­amt­li­che Stunden am Beckenrand geleis­tet.

Im Einsatzbereich konn­ten die Lebensretter auf 10 Alarmierungen zurück­schauen. Diese wur­den durch die fast 30 Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sowie wei­te­ren DLRG Einheiten aus dem Rhein-​Kreis Neuss abge­ar­bei­tet wer­den. Weitere Dienste wie zum Beispiel bei den Kölner Lichtern, beim Strabi Festival, bei Ruder- oder Segelregatten wur­den durch die Wasserretter geleis­tet, genauso wie der Wasserrettungsdienst am Straberg- /​Nievenheimer See. Insgesamt wur­den über 3600 Stunden in die­sem Bereich geleis­tet. Für 2017 steht für die ehren­amt­li­chen Retter auch wie­der einige Termine im Kalender, aber auch Aus- und Fortbildungen wer­den durch­ge­führt, sodass die Einsatzkräfte auch in Zukunft so gut wie mög­lich auf Einsatzlagen vor­be­rei­tet sind. Technisch möch­ten die Wasserretter auch auf­rüs­ten und in ein mobi­les Sonarsystem inves­tie­ren, um bei Unterwassersuchen schnel­ler bestimmte Bereiche abzu­su­chen, bzw. um Bodenbeschaffenheiten von Gewässern unter­su­chen zu kön­nen.

Auch die Vorsitzende der Jugend, Frau Tabea Ritterbach berich­tete über die Arbeit der Jugendabteilung im Jahr 2016. Neben einem Jugendtag wur­den in 2016 Fahrten in einen Kletterwald und zum Schwarzlichtminigolfen ange­bo­ten. Für 2017 ste­hen auch wie­der Aktionen der DLRG-​Jugend auf dem Plan. Hierzu gehö­ren zum Beispiel das Oster Basteln, ein Kletterausflug und eine Fahrt zum Eislaufen.

Auch über die Finanzen des Vereins wur­den die anwe­sen­den Mitglieder und Gäste infor­miert. Schatzmeister Marcus Bonn konnte eine posi­tive Bilanz 2016 vor­stel­len. Er dankte in sei­nem Vortrag auch sei­nem Vorgänger und heu­ti­gem Stellvertreter Hartmut Wolf für seine Arbeit in den letz­ten 15 Jahren. Nicht zuletzt durch seine Arbeit, kann der Verein heute auf einen soli­den Finanzhaushalt bauen, was eine große Hilfe für anste­hende Projekte sein wird.

Für die DLRG Dormagen wird 2017 ein sehr akti­ves Jahr wer­den. Denn die Lebensretter fei­ern in die­sem Jahr ihr 75. Vereinsjubiläum. Hierzu wird die DLRG in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft „City Offensive Dormagen“, sich auf dem Maimarkt am 6. und 7. Mai in der Dormagener Innenstadt prä­sen­tie­ren. Hierfür hat sich die DLRG auch bereits eini­ges über­legt. Es ist geplant ein Tauchturm in der Innenstadt auf­zu­bauen und auch für die Animation für Alt und Jung ist gesorgt. An die­sem Wochenende möchte die DLRG auch offi­zi­ell ihr Jubiläum im Rahmen eines Empfangs fei­ern.

Aber auch an die lang­jäh­ri­gen Mitglieder wurde gedacht. Insgesamt wur­den 11 Mitglieder für ihre 10 jäh­rige Mitgliedschaft und 5 Mitglieder für Ihre 25 jäh­rige Mitgliedschaft aus­ge­zeich­net. Hierfür über­reichte Ortsgruppenleiter Carsten Gösch den anwe­sen­den Jubilaren eine Urkunde sowie eine Ehrennadel und ein klei­nes Geschenk.

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