Rommerskirchen: Bürgermeister auf Kontrollfahrt mit der Feuerwehr

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Es ist frü­her Abend. Die meis­ten Menschen sind von der Arbeit zurück und freuen sich auf den Feierabend zu Hause. Entsprechend viele Fahrzeuge sind in den Straßen geparkt. 

Ein idea­ler Zeitpunkt, mit der Feuerwehr eine Kontrollfahrt zu unter­neh­men, bei der fest­ge­stellt wer­den soll, inwie­weit die Straßen für die gro­ßen Fahrzeuge der Wehr pas­sier­bar sind. In die­ser Woche ist die Feuerwehr des Löschzuges Evinghoven– beglei­tet von Bürgermeister Dr. Mertens – unterwegs.

Und wenige Meter von der Feuerwache die erste Problemstelle in der Broichstraße. Langsam und vor­sich­tig bahnt sich das große Feuerwehrfahrzeug durch die enge Straße. Der Fahrer des gro­ßen Feuerwehrfahrzeuges muss Millimeterarbeit leis­ten. Die ohne­hin schon schmale Straße wird durch falsch geparkte Autos zusätz­lich verengt.

Foto: Gemeinde

Wertvolle Minuten ver­strei­chen, Minuten die bei einer Rettungsfahrt den Unterschied zwi­schen Leben und Tod aus­ma­chen. Da kann man von Glück reden, dass es sich nur um eine Kontrollfahrt handelt.

Auch an ande­ren Straßen im Einsatzbereich des Löschzuges wird es eng, bzw. die Straße ist für das große Feuerwehrfahrzeug nicht passierbar.

Im Rahmen einer von Bürgermeister Dr. Mertens vor­ge­stell­ten „Sicherheitsoffensive 2016” sol­len Behinderungen von Feuerwehr und wei­te­ren Rettungsfahrzeugen durch ver­kehrs­wid­rig par­kende Auto auf­ge­deckt werden.

Begleitet von Mitarbeitern des Ordnungsamtes sowie dem Bezirksdienst der Kreispolizeibehörde fah­ren Bürgermeister Dr. Mertens und die Feuerwehr daher die Straßen in den Ortslagen ab, um zu tes­ten, ob die Einsatzfahrzeuge die Straßen im Notfall pas­sie­ren können.

Im Notfall kommt es auf jede Minute an. Es ist wich­tig, die Rommerskirchener Bürgerinnen und Bürger für die Freihaltung von Rettungswegen zu sen­si­bi­li­sie­ren“, erklärte der Bürgermeister Dr. Mertens.

An meh­re­ren Stellen blo­ckier­ten Fahrzeuge die Fahrbahn. Polizei und Ordnungsamt mach­ten die Fahrzeughalter aus­fin­dig und erteil­ten gebüh­ren­freie Verwarnungen.

Mertens: „Es geht nicht darum, Verwarngelder zu kas­sie­ren, son­dern bei den Fahrzeughaltern das Bewusstsein zu schär­fen, die Rettungswege nicht zu blockieren.“

Durch die Bank zeig­ten sich die Fahrzeughalter sehr ver­ständ­nis­voll; meist war es ein­fach Gedankenlosigkeit, mit der die Fahrzeuge abge­stellt wurden.

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