Dormagen soll eine starke Marke werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Erarbeitung des Standortmarketingkonzeptes soll trans­pa­rent und die Kosten auf mehr Schultern ver­teilt werden. 

Darin war sich der Aufsichtsrat der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) in sei­ner kon­sti­tu­ie­ren­den Sitzung am 15. März einig und setzte damit wich­tige Leitplanken für die Entwicklung der Standortmarke Dormagen.

Eine freu­dig gespannte Atmosphäre herrschte bei den elf Aufsichtsratsmitgliedern, die sich zum ers­ten Mal im neuen Besprechungsraum der SWD ver­sam­melt hat­ten. Geschäftsführer Michael Bison prä­sen­tierte die Struktur der neuen Gesellschaft, in der Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung zusam­men­ge­führt wer­den. „Wir sehen jeden Tag die Synergien aus der Zusammenlegung und nut­zen diese kon­se­quent“, freut sich Bison. Die Arbeit der SWD glie­dert sich in fünf Handlungsfelder: Gewerbeflächen, Fachkräfte, Unternehmerservice, Stadtmarketing und Tourismus. In jedem Feld gibt es laut Bison viel zu tun, es gelte dabei die Arbeit auf klare Ziele aus­zu­rich­ten und Prioritäten zu set­zen. Ein ers­ter Schwerpunkt ist die Erarbeitung eines Standortmarketingkonzeptes. Es wirkt als Querschnittsaufgabe in alle Handlungsfelder und nahm daher in der Tagesordnung den größ­ten Raum der fast vier­stün­di­gen Sitzung ein.

Von links: Thomas Schmitt (SWD), Klaus Koralewski (Kreishandwerkerschaft), Michael Bison (SWD), Carsten Proebster (Sparkasse Neuss), Tanja Gaspers (Stadt Dormagen), Torsten Günzel (FDP), Andreas Behnke (SPD), Rüdiger Westerheide (CDU), Jobst Wierich (Currenta), Hans-​Joachim Woitzik (Zentrum), Tim Wallraff (Bündnis 90/​Die Grünen), Theodor Siebers (VR Bank). Nicht auf dem Foto: Dr. Ron Brinitzer (IHK), Dr. Ernst Grigat (Currenta). Foto: Stadt

SWD-​Geschäftsführer Michael Bison prä­sen­tierte gemein­sam mit sei­nem neuen Leiter für Stadtmarketing Thomas Schmitt den geplan­ten Ablauf zur Erarbeitung des Standortmarketingkonzeptes. Dieser sieht wie schon in der Ratssitzung am 14. Februar vor, eine Werbeagentur mit der Erarbeitung eines Dachmarkenkonzeptes sowie einer Mitmachkampagne zu beauf­tra­gen. Innerhalb eines Jahres soll die neue Positionierung der Gesamtstadt, ein Dachmarkenkonzept mit Stadtlogo und Slogan sowie ein Gestaltungshandbuch für den Stadtkonzern (Corporate Identity) ent­wi­ckelt wer­den. Neu waren die Vorschläge von Bison und Schmitt, um die geplan­ten Gesamtkosten von circa 100 000 Euro auf meh­rere Schultern zu ver­tei­len und die Beteiligung der Bürger und Interessengruppen brei­ter auf­zu­stel­len. „Wir wol­len für die Entwicklung der Mitmachkampagne und die Umsetzung der ers­ten Marketingmaßnahmen Partner und Sponsoren aus der Privatwirtschaft gewin­nen“, so Schmitt.

Auch beim Thema Bürgerbeteiligung folgte der Aufsichtsrat nach inten­si­ver Beratung den Vorschlägen der bei­den Fachleute und beschloss in einem mehr­stu­fi­gen Verfahren mög­lichst viele Dormagener in die Entscheidungen ein­zu­be­zie­hen. Erste Stufe der Beteiligung ist die Einsetzung eines Beirates für Standortmarketing, der aus Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie Dormagener Wirtschafts- und Tourismusorganisationen bestehen soll.

Neben der Erarbeitung des Standortmarketingkonzeptes beschrieb Bison die Aufstellung eines Nutzungskonzeptes für die Tourist-​Info in Zons sowie die Forcierung des „Entwicklungsgebietes Silbersee“ als Schwerpunkte der Arbeit 2017. Die Aufsichtsratsmitglieder waren sich einig, dass die Aufgabe der Ansiedlung neuer Unternehmen und Sicherung der Bestandsunternehmen in der Wirtschaftsförderung immer erste Priorität sein sollte. Auch wenn die Entwicklung einer Standortmarke für Dormagen aktu­ell viel Raum einnimmt

Der Aufsichtsrat der 100-​prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Dormagen besteht aus fünf poli­ti­schen Vertretern des Stadtrates, fünf Vertretern der Wirtschaft sowie einem Mitglied des Verwaltungsvorstandes. Einstimmig wurde die Kämmerin Tanja Gaspers zur Vorsitzenden und Andreas Behncke (SPD) zum stell­ver­tre­ten­den Vorsitzenden gewählt. „In der SWD haben wir unsere Kompetenzen gebün­delt und kön­nen jetzt struk­tu­riert und effi­zi­ent unse­ren Standort und die Marke Dormagen stär­ken“, so Gaspers.

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