Neuss: Arno Jansen erlebte Arbeitsalltag in Jugendeinrichtung – „Bolzplatz im Barbaraviertel muss saniert werden“

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nachdem Arno Jansen (SPD) bereits einen kom­plet­ten Arbeitstag als Helfer in einer Kindertageseinrichtung tätig war, hat er nun in der Jugendeinrichtung „Offene Türe Barbaraviertel“ hospitiert.

Ich will wis­sen, was Sache ist. Dazu gehört auch den Alltag der Menschen so zu erle­ben, wie er wirk­lich ist“, erklärt er. In der Jugendeinrichtung an der Heerdter Straße heißt das: Kicker spie­len, Dartpfeile wer­fen und beim Musik-​Projekt die Schlagzeug-​Stöcke in die Hand neh­men. Genauso wich­tig sei aller­dings die Bereitschaft des Teams, ein offe­nes Ohr zu haben und bei Problemen daheim oder in der Schule zu helfen.

Foto: Privat

Zusammen mit den Jugendlichen stand SPD-​Fraktionsvorsitzende Arno Jansen um 16.30 Uhr vor der Tür, als die Jugendeinrichtung im Barbaraviertel öff­nete. Gemeinsam mit dem Leiter der Einrichtung, Niels Elsässer, sei­ner Kollegin Philine Ringes und dem Rest des Teams ging es darum, den Nachmittag und Abend für die Kinder und Jugendlichen zu organisieren.

Die „Offene Tür Barbaraviertel“ ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendarbeit, die im Jahr 2013 ein­ge­rich­tet wurde. Sie rich­tet sich an Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 20 Jahren, die im Neusser Stadtteil Barbaraviertel sowie den angren­zen­den Ortsteilen woh­nen. In dem Quartier mit hohen Migrantenanteil ist die „Offene Türe“ die ein­zige Anlaufstelle für die Kinder und Jugendlichen. Träger ist die katho­li­sche Jugendagentur.

Neben dem Eindruck vom Alltag der Jugendarbeit vor Ort nahm Jansen auch ein kon­kre­tes Projekt mit nach Hause: „Der nahe­ge­le­gene Bolzplatz muss drin­gend auf Vordermann gebracht wer­den“, sagt Jansen. So läuft das Wasser bei Regen schlecht ab, wodurch der Platz regel­mä­ßig unbe­spiel­bar wird. Überhaupt ist der Platz sehr uneben. „Pläne für Sanierung und Umgestaltung haben die Jugendlichen schon selbst erar­bei­tet. Nun müss­ten die aller­dings auch umge­setzt werden.“

Mich hat beein­druckt, mit wie viel Einsatz und Liebe zu ihrer Arbeit sich das Team für die Kinder und Jugendlichen in dem Viertel ein­setzt. Leider sind die Räumlichkeiten sehr beengt“, so Jansen.

Arno Jansen betont: „Es ist mir wich­tig, einen Einblick in den Arbeitsalltag der Menschen zu bekom­men, die in unse­rer Stadt leben und arbei­ten. Nur wenn die Politik eine Vorstellung davon hat, wie bei­spiels­weise in sozia­len Berufen der Alltag aus­sieht, kann man die Menschen auch gut poli­tisch vertreten.“

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