Kaarst: DJK Holzbüttgen trotz Niederlage mit ein­zig­ar­ti­ger Performance

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Kaarst – Das Final4-​Wochenende in Dessau-​Roßlau war für alle Beteiligten der DJK Holzbüttgen das Highlight des Jahres. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Halbfinals gegen BAT Berlin. 

Mit dem BAT war­tete der Drittplatzierte der 1. FBL auf die DJK. Dass BAT mit dem Schweden Fredrik Azelius den viel­leicht bes­ten Spieler der Liga in sei­nen Reihen hat, machte die Aufgabe der Holzbüttger nicht leich­ter. Man war sich bewusst, dass man ein Spiel als kras­ser Außenseiter auf Deutschlands größ­ter Floorballbühne bestrei­ten wird.

Dass diese Konstellation auch das Risiko einer mög­li­chen Unsicherheit und Nervosität die­ser jun­gen Mannschaft birgt, war unbe­wusst jedem klar, doch davon war von Anfang an nichts zu erken­nen. Das Team spielte ein kon­zen­trier­tes Warm-​Up, man schien diese große Bühne zu genie­ßen. Großen Anteil hatte daran auch der Fanblock der Holzbüttger, der wäh­rend des Warm-​ups schon die ers­ten Lieder anstimmte. Und um es vor­weg­zu­neh­men, der Support blieb über das gesamte Spiel erstklassig.

Foto: Djk Holzbüttgen

Trainer Joest gab vor Spielbeginn die Marschroute vor: „Möglichst lange das 0:0 hal­ten und mit gefähr­li­chen Kontern ein­zelne Nadelstiche set­zen.“ Nach 1:15 Minute im ers­ten Drittel stand auf der Anzeigentafel über­ra­schend ein 1:0 aus Holzbüttger Sicht. Jens Grauer konnte einen Abpraller von der Bande zum Führungstreffer nutzen.

Berlin kam im Laufe des ers­ten Drittels dann aber immer bes­ser in die Partie. Viele Schüsse wur­den geblockt, defen­siv agier­ten die Kaarster sehr kon­zen­triert. Dennoch fiel im Laufe des Drittel der leicht umstrit­tene 1:1 Anschlusstreffer. Dieses Tor beein­flusste das Momentum des ers­ten Drittels merk­lich und ziem­lich zügig fiel auch das zweite Gegentor, aller­dings in Unterzahlsituation.

Das zweite Drittel sollte dann nicht nach dem Geschmack der Grün-​Weißen ver­lau­fen. BAT erhöhte das Tempo und kam immer wie­der gefähr­lich vor das Tor von Jan Saurbier. Verdient bau­ten die Hauptstädter die Führung auf 6:1 aus. Man wusste, dass man in der Defensive bes­ser ste­hen muss und auch kann. Darauf beson­nen sich die Zweitligisten und zeigte das Beste der drei Drittel.

BAT schonte ihre Stars Azelius und Brincil, die DJK nun deut­lich offen­si­ver und auch gefähr­lich. Ein Doppelschlag von Mix und Winter ließ die Fans in der Halle toben. Im Stile einer Spitzenmannschaft kom­bi­nierte sich der Favorit nun wie­der häu­fi­ger vor das Tor und gewann schluss­end­lich aber mit 8:3.

Trotz der Niederlage zog man ein durch­weg posi­ti­ves Fazit des Wochenendes, ins­be­son­dere in Punkto Fankultur. Um es in den Worten von Nationalspieler Daniel Gayk zu sagen: „Die in Holzbüttgen sind alle verrückt!“

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