Neuss: Randalierer lie­ßen sich nicht beru­hi­gen – Polizeihund biss zu

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Neuss-​Innenstadt (ots) – Mit meh­re­ren rabia­ten Zeitgenossen hatte es die Neusser Polizei in der Samstagnacht (11./12.03.) zu tun. 

Zunächst kam es auf der Klarissenstraße gegen 01:40 Uhr zu Streitigkeiten zwi­schen zwei Personengruppen, die die Polizei auf den Plan rie­fen. Mit meh­re­ren Streifenwagen und einem Diensthundeführer wurde zunächst ver­sucht, die Situation zu beru­hi­gen und die Parteien zu trennen.

Als sich die Stimmung wei­ter auf­heizte, erhiel­ten die zum Teil alko­ho­li­sier­ten Störer einen Platzverweis. Statt end­lich Ruhe zu geben, soli­da­ri­sier­ten sich die Personen gegen die Polizei und reagier­ten zuneh­mend ver­bal aggres­siv. Ein Randalierer ver­suchte sogar, den Diensthundeführer anzu­grei­fen und näherte sich ihm in bedroh­li­cher Haltung. Trotz mehr­fa­cher Aufforderung ste­hen­zu­blei­ben, ging der Mann wei­ter auf den Beamten und sei­nen Hund zu, der schließ­lich den Angriff durch einen Biss in den Arm abwehrte.

Der Angreifer flüch­tete dar­auf­hin in Richtung Zollstraße. Ob er durch den Hundebiss erns­ter ver­letzt wurde, ist jeden­falls nicht bekannt. Vor Ort muss­ten die Platzweise schließ­lich zwangs­weise durch­ge­setzt wer­den, so dass ins­ge­samt sechs Personen den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam ver­brin­gen mussten.

Gegen zwei Neusser im Alter von 35 und 36 Jahren wur­den zudem Strafanzeigen wegen Beleidigung erstat­tet, da sie die Beamten mit üblen Schimpfworten titu­lier­ten. Gegen den flüch­ti­gen Angreifer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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