Dormagen: Erneut Bus durch Schüsse beschädigt

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Hackenbroich (ots) – Am Mittwoch (8.3.), gegen 23:22 Uhr, kam es an der Salm-​Reifferscheidt-​Allee in Hackenbroich zum zwei­ten Mal zu Beschädigungen an einem Linienbus, mut­maß­lich durch den Beschuss mit einer nach wie vor unbe­kann­ten Waffe.

Im Bereich der Stommelner Straße wur­den die vier Fahrgäste des Kraftomnibusses auf Knallgeräusche auf­merk­sam. Zeitgleich split­terte das Sicherheitsglas zweier Scheiben. Die ver­stän­digte Polizei stellte, im Zuge ers­ter Ermittlungen vor Ort, kleine Löcher in den betrof­fe­nen Scheiben fest fand jedoch keine Projektile oder sons­tige Geschosse (wie zum Beispiel Metallkügelchen, die mit­tels Luftdruck ver­schos­sen werden).

Möglicherweise prall­ten diese von den Scheiben ab, ohne sie zu durch­schla­gen. Die kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Untersuchungen dies­be­züg­lich dau­ern der­zeit noch an. Der Sachverhalt zeigt deut­li­che Parallelen zu einer Tat von vor einer Woche.

Die Polizei berich­tete mit ihrer Pressemitteilung, vom 03.03.2017, dass am Donnerstag (2.3.), gegen 23:50 Uhr, Unbekannte in Dormagen-​Hackenbroich, an der Salm-​Reifferscheidt-​Allee, nahe der Haltestelle Neckarstraße, offen­bar auf einen fah­ren­den Bus geschos­sen hät­ten, wodurch vier Scheiben zu Bruch gin­gen. Auch in die­sem Fall wurde kei­ner der drei Fahrzeuginsassen verletzt.

Zeugenaussagen, wonach drei Personen in Tatortnähe gese­hen wor­den waren, stell­ten sich im Laufe der kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermittlungen lei­der als nicht ziel­füh­rend her­aus. Ergänzende Hinweise auf ver­däch­tige Beobachtungen, durch mög­li­che wei­tere Zeugen, gab es trotz der Berichterstattung in den Medien nicht.

Die Polizei geht der­zeit ver­schie­de­nen Ermittlungsansätzen nach und bit­tet auch im vor­lie­gen­den Fall um Hinweise aus der Bevölkerung zu ver­däch­ti­gen Beobachtungen oder zu Personen, die mög­li­cher­weise im Bekanntenkreis mit einer sol­chen Tat prah­len. Denn fest steht:

Es han­delt sich kei­nes­falls um soge­nannte „Dumme-​Jungen-​Streiche”, son­dern um Straftaten, die die Polizei sehr ernst nimmt und die unter ande­ren Umständen auch geeig­net sind, Menschen zu verletzen.

Aus die­sem Grund rich­tet die Polizei eine Ermittlungskommission ein, die mit Hochdruck an der Aufklärung der Vorfälle in Dormagen-​Hackenbroich arbei­tet. Die Polizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 02131–3000 entgegen.

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