Rhein-​Kreis Neuss: Vorsicht vor teu­ren Rückrufen – Die Masche mit dem ver­meint­li­chen Notfall

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Das Telefon klin­gelt und am ande­ren Ende der Leitung wim­mert eine offen­bar höchst ver­zwei­felte Frau, dass sie sich in größ­ter Gefahr befände. 

Noch bevor man Details erfra­gen kann, ist das Telefonat wie­der been­det. Alles was bleibt, ist die Telefonnummer der schein­bar Hilfesuchenden im Display. Diese Telefonnummer ist unge­wöhn­lich, denn die Vorwahl deu­tet auf einen aus­wär­ti­gen Anschluss hin (z.B. 225 800114..).

Wer nun, in der Absicht Hilfe zu leis­ten, den Rückruf tätigt, tappt in eine Falle, die sich am Monatsende teuer auf der Telefonrechnung niederschlägt.

Die betrü­ge­ri­schen Anrufe lei­ten den gut­gläu­bi­gen Gesprächspartner bei Rückruf an einen Anschluss im Ausland (z.B. Elfenbeiküste) weiter.

Vor der Masche kann man sich schüt­zen, denn die Abzocke funk­tio­niert nur, wenn zurück­ge­ru­fen wird. Es gilt also beson­ders auf­merk­sam zu sein, wenn die ange­zeigte Telefonnummer unbe­kannt ist oder die Vorwahl unge­wöhn­lich erscheint. Manchmal kann eine Internetrecherche Aufschluss geben, denn die Nummern tau­chen immer mal wie­der im Zusammenhang mit Betrugsversuchen auf.

Wer auf­grund eines sol­chen Anrufes stark ver­un­si­chert ist, ob die Person am ande­ren Ende sich mög­li­cher­weise in einer ech­ten Notsituation befin­det, ist gut bera­ten, die Polizei zu informieren.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)