Kaarst: Autoaufbruch am Vorster Wald – Haftrichter schickt Tatverdächtigen in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) – In unse­rer Pressemeldung vom 06.03.2017 berich­te­ten wir über einen Autoaufbruch in Kaarst. Eine Spaziergängerin hatte ihren Ford am Freitagmittag (03.03.) auf einem Parkplatz am Vorster Wald an einem Seitenweg der Antoniusstraße abgestellt.

Als sie, gegen 12:25 Uhr, zu ihrem Auto zurück­kam, stellte sie fest, dass eine Scheibe ein­ge­schla­gen war. Ihre Handtasche, die sie vor dem Rücksitz „ver­steckt” abge­legt hatte, war gestoh­len worden.
Zeugen hat­ten wenige Minuten zuvor einen ver­däch­ti­gen Fahrradfahrer mit Kapuze beob­ach­tet, der sich auf­fäl­lig ver­hal­ten hatte und dann Fersengeld gab.

Am frü­hen Dienstagmorgen (07.03.), gegen 04:30 Uhr, fiel einer Streife an der Friedenstraße ein ver­däch­ti­ger Fahrradfahrer auf. Während der Kontrolle ver­hielt sich der 33-​Jährige gegen­über den Beamten auf­fäl­lig ner­vös und ange­spannt. Der Grund war schnell gefunden:

In sei­ner Tragetasche stell­ten die Polizisten neben diver­sem Werkzeug, auch ein Portmonee sicher. Darin befan­den sich unter ande­rem Ausweisdokumente, die nach­weis­lich aus dem geschil­der­ten Autoaufbruch vom Vorster Wald stammen.

Der 33-​Jährige, momen­tan ohne fes­ten Wohnsitz, wurde wegen des Verdachts des schwe­ren Diebstahls vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Er schweigt sich bis­lang zu den Vorwürfen aus. Der bereits wegen gleich­ge­la­ger­ter Delikte hin­rei­chend bekannte Tatverdächtige wurde am Dienstagnachmittag (07.03.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vor­ge­führt. Dieser schickte den Mann in Untersuchungshaft.

Beamte des Neusser Fachkommissariats über­nah­men die wei­te­ren Ermittlungen. Geprüft wird auch, ob der Mann noch für wei­tere ähn­lich gela­gerte Straftaten in Betracht kommt.

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