Kaarst: Polizei fasst tat­ver­däch­tige Betrüger

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Büttgen (ots) – Es ist eine immer wie­der auf­tre­tende Masche, mit der Betrüger meist ältere Mitmenschen um ihr Geld brin­gen wollen: 

Vermeintliche Handwerker bie­ten ihre Dienste an Haus und Grundstück an, neh­men den Senioren viel Geld ab, aber geleis­tet wird nichts oder schlechte Arbeit. Immer wie­der wird vor sol­chen Machenschaften gewarnt.

Nun konnte die Polizei in Kaarst mit Hilfe eines auf­merk­sa­men Bankangestellten drei Tatverdächtige schnap­pen: Am Mittwochvormittag (01.03.) teilte ein Mitarbeiter eines Geldinstitutes der Polizei tele­fo­nisch mit, dass ein älte­res Ehepaar gerade bei ihm eine grö­ßere Summe Bargeld abhe­ben wolle, um Dachdeckerarbeiten zu beglei­chen. Das kam dem Bankangestellten suspekt vor.

Während Beamte der Polizeiwache Kaarst zum Geldinstitut fuh­ren, suchte eine Streifenbesatzung den Wohnort der Senioren (beide 82 Jahre alt) auf und stellte auf dem Dach des Hauses drei Personen fest. Die drei 29 und 30-​jährigen Männer gaben an, Undichtigkeiten auf dem Dach fest­ge­stellt und mit den Hauseigentümern einen münd­li­chen Vertrag zur Reparatur abge­schlos­sen zu haben.

Die angeb­li­chen Dachdecker, aus­ge­stat­tet mit einer Leiter, drei Eimer gefüllt mit Putzmörtel, zwei Maurerkellen, einer Silikonkartusche und diver­sem Kleinmaterial, die in einem Mietwagen vor Ort waren, durf­ten ihre „Arbeiten” ein­stel­len. Das Geld blieb auf der Bank.

Den drei Männern aus Meerbusch und Geldern erwar­tet ein Strafverfahren wegen Betruges. Die Kriminalpolizei prüft nun, ob das Trio für wei­tere Straftaten in Betracht kommt.

(2 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)