Jüchen: „Red Hand Day“ – Kinder sind keine Soldaten – Ansgar Heveling in der Gesamtschule Jüchen

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen-​Hochneukirch – 30 rot trie­fende Handabdrücke zier­ten am Montag, den 20.02.2017, den Kunstsaal der Gesamtschule in Hochneukirch. 

Die Abdrücke stam­men von den Schülerinnen und Schülern einer sechs­ten Klasse und dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling. Der Parlamentarier besuchte die Jüchener Schüler anläss­lich des „Red Hand Day“, dem welt­wei­ten Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Foto: Ansgar Heveling

Ansgar Heveling nahm eine Schulstunde lang die Gelegenheit wahr, mit den Schülern über den Einsatz von Kindersoldaten zu spre­chen. Die Schüler hat­ten so die Möglichkeit, Fragen zu stel­len und ihrem Handabdruck auch eine per­sön­li­che Forderung an die UN bei­zu­fü­gen. „Bei uns in Deutschland ist der Einsatz von Kindersoldaten zum Glück kein Thema. Dennoch ist es mir wich­tig, dass wir auch bei uns auf die­ses Problem auf­merk­sam machen“, sagte Ansgar Heveling in der Gesamtschule.

Der ‚Red Hand Day‘ ist eine gute Aktion, mit der wir die Kinder für das Thema Kindersoldaten und das Leid ihrer Altersgenossen anderswo auf der Welt sen­si­bi­li­sie­ren. Der Aktionstag ist dar­über hin­aus aber auch Ausdruck der Solidarität von Kindern für Kinder!“, so der Bundestagsabgeordnete. Die roten Handabdrücke wer­den gesam­melt weitergeggeben.

Der „Red Hand Day“ ist der glo­bale Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.

Jedes Jahr enga­gie­ren sich Kinder und Jugendliche in aller Welt mit der Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Die Kinderkommission setzt auch in die­sem Jahr mit einem eige­nen Stand ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten.

Das ist auch gerade im Hinblick auf die vie­len jun­gen Geflüchteten aus Bürgerkriegsländern mit ent­spre­chen­den Erfahrungen ein beson­de­res Anliegen. Nach Angaben des Hilfswerks terre des hom­mes wer­den welt­weit rund 250.000 Jungen und Mädchen als Soldaten in mili­tä­ri­schen Auseinandersetzungen ein­ge­setzt, die meis­ten davon auf dem afri­ka­ni­schen Kontinent.

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