Dormagen: Straberger Stadtteilgespräch mit der Verwaltung

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Straberg  – Gut 45 Besucher hat­ten sich im Hubertussaal ein­ge­fun­den, um am Stadtteilgespräch Straberg teilzunehmen. 

Dorthin hatte die Verwaltung ein­ge­la­den, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kom­men und zu hören, wo im Walddorf „der Schuh drückt“.

Zu Beginn beant­wor­tete die Verwaltung um Bürgermeister Erik Lierenfeld die bereits ein­ge­reich­ten Fragen. Dazu gehör­ten die bei­den Straberger Dauerthemen wie die Ausweisung wei­te­rer Baugebiete und der LKW-​Verkehr auf der Horremer Straße. Beide Themen stie­ßen bei Bürgermeister Erik Lierenfeld auf gro­ßes Verständnis. Er machte aber auch deut­lich, dass der Verwaltung zu die­sen Themen „die Hände gebun­den“ sind.

Foto: Stadt

So will die für den Regionalplan ver­ant­wort­li­che Bezirksregierung Erweiterungen zur Wohnbebauung haupt­säch­lich ent­lang vor­han­de­ner Infrastrukturen wei­ter­ent­wi­ckeln. Trotzdem plant die Verwaltung mit ihrer Neuauflage des Flächennutzungsplans einen Bedarf für Straberg ein, um sich even­tu­elle Möglichkeiten zu sichern. Hier appel­lierte der Bürgermeister auch an die Straberger, sich im Zuge der frü­hen Offenlage an den Planungen über mög­li­che Wiedersprüche einzubringen.

Auch das Thema LKW Verkehr auf der Horremer Straße konnte schnell geklärte wer­den. „Die Horremer Straße liegt als Kreisstraße in der Verantwortung des Kreises“, erläu­terte Lierenfeld. Verkehrszählungen hat­ten erge­ben, dass die tat­säch­li­che Belastung rela­tiv gering ist und keine wei­te­ren ver­kehrs­be­ru­hi­gen­den Maßnahmen oder gar Sperrungen recht­fer­ti­gen wür­den. Im Zuge mög­li­cher Geschwindigkeitsüberschreitungen sagte der Verwaltungschef Kontrollen zu. Geprüft wird auch die Errichtung einer geschwin­dig­keits­re­du­zie­ren­den Maßnahme im Bereich der Ortseinfahrt Straberg aus Richtung Delhoven.

Angesprochen wurde an die­sem Abend auch die Verunreinigung des soge­nann­ten Friedhofsgässchens durch Hundehalter. Der Bürgermeister machte an diese Stelle deut­lich, dass er die Einrichtung einer drit­ten „Hundekotbeutelstation“ an die­ser Stelle ermög­li­chen wird, wenn sich dafür ein Pate fin­det. Eine Ortskontrolle des Ordnungsamtes ergab jedoch kein so düs­te­res Bild des Gässchens, wie es dar­ge­stellt wurde.

Für den Waldparkplatz sagte der Verwaltungschef ver­stärkte Kontrollen des Ordnungsamtes auf kor­rek­tes Parken der dort häu­fig anzu­tref­fen­den Kleinlastkraftwagen zu und auch, dass der Parkplatz im Frühjahr wie­der durch die TBD ertüch­tigt wird. Eine Asphaltierung, wie ange­regt, ist wegen was­ser­schutz­recht­li­cher Bedenken der Unteren Landschaftsbehörde nicht möglich.

In der offe­nen Fragestunde wurde dann noch der Wirtschaftsweg unter­halb der Schützenhalle in Richtung Winand-​Kayser-​Straße ange­spro­chen. Der bei nicht nur bei Spaziergängern sehr beliebte Weg sei in einem deso­la­ten Zustand und Autos wür­den hier ver­bo­te­ner­weise abkür­zen. Verwaltung und Technischen Betriebe Dormagen sag­ten eine Überprüfung der Möglichkeiten zu.

(13 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)