Neuss: Prinzenmahl im Dorint Hotel – Dank an Freunde und Förderer

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Ein Leben ohne Karneval ist mög­lich, aber sinn­los. So begann Jakob Beyen, der Präsident des KA, seine Begrüßungsrede im Dorint. 

Hier sein span­nend zu lesen­der Bericht: „Der Karnevalsauschuss hatte auch die­ses Jahr wie­der die Partner und Förderer sowie Politik und Verwaltung ein­ge­la­den, um sich mit einem Drei Gänge Menü zu bedan­ken. Jakob Beyen wies stolz dar­auf hin, dass in den letz­ten 3 Jahren die Teilnehmerzahlen an dem Kappessonntagzug um 46% gestie­gen sind und dass damit ist der Karneval auch ein bedeu­ten­der Wirtschaftsfaktor für die Stadt sei.

Aber die tol­len Tage brin­gen nicht nur Geld ein, sie ver­ur­sa­chen auch stän­dig stei­gende Kosten. Dafür braucht es Unterstützer aus allen Bereichen und von denen waren unter ande­rem der Bürgermeister, Schirmherr der Veranstaltung, mit 2 sei­ner Stellvertreter da. Ebenso der Landrat und der Kreisdirektor, Vertreter der Verwaltung, der stell­ver­tre­tende Kreisdechant und Vertreter der Polizei. Aus der Wirtschaft waren Vertreter der Sparkasse, der Volksbank, von Mercedes-​Benz, den Stadtwerken Neuss, der GWG, der Brauerei Bolten, der Metro und den Neuss-​Düsseldorfer Häfen vor Ort. Weiterhin waren Verantwortliche aus dem Lukaskrankenhaus, den St. Augustinus-​Kliniken und Medicoreha anwesend.

Natürlich waren nicht nur Dieter III und Anita I vor Ort, son­dern auch das Kinderprinzenpaar der Blauen Funken, das Dreigestirn aus Gustorf, das Prinzenpaar aus Mönchengladbach und als beson­de­rer Gast das Prinzenpaar aus Erkrath.

Als nächs­tes spra­chen der Bürgermeister und der Landrat und dank­ten vor allem dem Prinzenpaar für sei­nen Einsatz und die posi­tive Stimmung, die sie über­all da ver­brei­ten, wo sie auf­tau­chen. Bei ihren jewei­li­gen Reden konn­ten sich beide das Rekeln gegen den Anderen nicht verkneifen.

Danach über­nahm dann Christian Pieper die Moderation und bat Jörg Schulte nach vorne, der in ange­mes­se­ner Hotelkleidung das Menü vor­stellte. Als Vorspeise Dicke Bohnen in 2 Texturen, als Hauptgang Sauerbraten vom Schweinefilet mit Bayrisch Kraut und Knödeln und Rheinische Makai als Nachspeise.

Nachdem allen so schon mal der Mund wäs­se­rig gemacht wurde, trat Titschy, der rhei­ni­sche Jung, mit dem dies­jäh­ri­gen Mottolied auf. Nach der Vorspeise zeigte dann Dr. Volker Gärtner, Vorstandsmitglied der Sparkasse, dass Banker auch in schwe­ren Zeiten Humor haben und ebenso treff­lich rekeln kön­nen wie Politiker. Er ver­wan­delte seine Sparkasse in eine Spaßkasse, behaup­tete, dass der Bürgermeister die Stadtmauer wie­der auf­bauen wolle und dass Donald Trump dies per Twitter toll fand. Er zeigte auf, wie ver­fäl­sche News in der Zeitung lan­den, dass nur noch der Alt-​Bürgermeister auf der Rennbahn nen­nens­werte Einnahmen ver­mu­tet und dass es unter­schied­li­che Möglichkeiten gibt, wie die Jodtabletten im Falle eines Falles an den Mann oder die Frau gebracht wer­den kön­nen. Er ließ auch das lei­dige Thema Kreisumlage nicht aus. Ein fin­di­ger Unternehmensberater würde bei Bierknappheit auf sei­ner Feier nicht für Nachschub sor­gen, son­dern ein­fach einen Teil der Gäste nach Hause schi­cken. So könnte man das auch mit der Umlage machen. Alles in Allem eine tolle Rede mit einem wei­te­ren Kandidaten für den Rekeliser Orden. Zum Dank über­reichte Jakob Beyen ihm eine Torte der Bäckerei Puppe.

Nach dem Hauptgang trat dann noch Charlie Martin auf, ein Zauberer der eher eigen­wil­li­gen Art. Mit einem klei­nen Tuch und vie­len Luftballons unter­hielt er das Publikum aufs Beste.

Zum Schluss gab es dann nicht nur den Nachtisch, son­dern auch Urkunden für die Leibgarden des Prinzen und der Novesia. Dafür hatte Jörg Schulte dann die Hotelkluft gegen die schi­cke Kommandantenuniform getauscht.

Mit Prinzenorden für die anwe­sen­den Gäste und einer Schwarzwälder-​Kirsch-​Torte vom Bäcker Puppe für das Prinzenpaar endete dann ein unter­halt­sa­mer Mittagstisch.”

Text: Jakob Beyen/​Fotos: Michael Ritters

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