Polizei: Fünf Festnahmen nach ver­such­ter Geldautomatensprengung – Garage in Dormagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Köln (ots) – Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt: 

Nach umfang­rei­chen, seit Anfang Oktober 2016 geführ­ten Ermittlungen der Polizei Köln haben Spezialeinsatzkräfte in der ver­gan­ge­nen Nacht (21./22. Februar) fünf Tatverdächtige (24, 26, 30, 31, 42) nach der ver­such­ten Sprengung eines Geldautomaten in Hagen fest­ge­nom­men (siehe auch Pressemeldung Nr. 2 vom 22. Februar 2017).

Foto: Polizei Köln

Zwei der Täter (26, 42) hat­ten kurz nach 3.30 Uhr ver­sucht, den Geldautomaten einer Bank im Hagener Stadtteil Vorhalle zu spren­gen. Zu einer Explosion des vor­be­rei­te­ten Gasgemischs kam es jedoch nicht. Bei der Festnahme wurde einer der Tatverdächtigen und ein SEK-​Beamter durch einen Diensthund leicht verletzt.

Im Anschluss an deren Festnahme am Hagener Tatort wur­den drei wei­tere Tatverdächtige, die der glei­chen Tätergruppierung zuge­rech­net wer­den, in einem Parkhaus in Duisburg eben­falls durch SEK-​Kräfte festgenommen.

Bei der Durchsuchung in fünf von der Bande ange­mie­te­ten Garagen in Hagen, Wuppertal, Duisburg, Dormagen und Köln sowie in einer Wohnung in Duisburg wur­den zwei Pkw, ein Klein-​Lkw, zwei Roller, Gasflaschen, Krähenfüße und Bekleidung sichergestellt.

Bei allen Festgenommenen han­delt es sich um nie­der­län­di­sche Staatsbürger, die offen­bar regel­mä­ßig zur Tatausführung einreisten.

Nach der­zei­ti­gem Ermittlungsstand kön­nen der Bande etwa ein Dutzend Taten zuge­rech­net wer­den. Die Täter sol­len dem Haftrichter vor­ge­führt werden.

Die Ermittlungen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-​Westfalen und den nie­der­län­di­schen Behörden geführt wer­den, dau­ern an.

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