Rhein-​Kreis Neuss: A57-​Anschluss Delrath – Petrauschke wider­spricht Aussage Lierenfelds

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Sie können Ihre Zuwendung über "LaterPay", "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€20,00
€50,00
€100,00
Powered by

Rhein-​Kreis Neuss – Auf Verwunderung ist die Aussage des Dormagener Bürgermeisters Erik Lierenfeld in der Kreisverwaltung gesto­ßen, der Rhein-​Kreis Neuss habe das Verfahren zur Anschlussstelle A57-​Delrath ver­schleppt (*).

Bisher haben Stadt und Kreis Schulter an Schulter gekämpft, um die­ses schwie­rige, seit Jahren bei der Bezirksregierung Düsseldorf schwe­bende Planfeststellungsverfahren zum Erfolg zu füh­ren. Die Aussage des Bürgermeisters ist unzu­tref­fend“, zeigt sich Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke ver­är­gert. In einem Schreiben an Bürgermeister Lierenfeld ver­weist Petrauschke auf die Faktenlage und for­dert eine Klarstellung.

Die Bezirksregierung Düsseldorf habe in ihrer Funktion als Planfeststellungsbehörde in den zurück­lie­gen­den Jahren, auch nach Vorlage von zwei unab­hän­gi­gen Sachverständigen-​Gutachten zur Störfallproblematik 2007 und erneut 2013, keine Abwägungsentscheidung vor­ge­nom­men. Zwei wei­tere Gutachten wur­den dar­auf­hin nach einem Forderungskatalog der Bezirksregierung vom Kreis in Auftrag gege­ben. Zum einen soll der Nachweis der beson­de­ren ver­kehr­li­chen Notwendigkeit bzw. der Alternativlosigkeit der Anschlussstelle Delrath durch ein Verkehrsgutachten erfol­gen.

Ein Rechtsgutachten soll dar­über hin­aus wei­tere Argumente lie­fern, um eine weni­ger restrik­tive Anwendung des Abstandgebotes der geplan­ten Anschlussstelle zum GHC-​Firmengelände zu unter­stüt­zen. Erst nach erfolg­ter Freigabe durch die Bezirksregierung könn­ten die nächs­ten Schritte ein­ge­lei­tet wer­den.

Deshalb hat Petrauschke die Bezirksregierung auf­ge­for­dert, par­al­lel schon ein­mal die erfor­der­li­chen Vorbereitungen zu tref­fen, damit das Planfeststellungsverfahren end­lich gestar­tet wer­den kann. Ein von der Bezirksregierung inzwi­schen ange­kün­dig­tes Abstimmungsgespräch wer­tet Petrauschke als posi­ti­ves Signal.

(*) Quelle = NGZ vom 20.02.2017

(17 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)