Rhein-​Kreis Neuss: Grevenbroicher Schulnetzwerk infor­mierte sich über Fairtrade School-Kampagne

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Rhein-​Kreis Neuss – Fairtrade in Schulen stand jetzt im Mittelpunkt beim Treffen des Grevenbroicher Schulnetzwerks im Imkerhaus. 

Kreispressesprecher Harald Vieten, Fairtrade-​Kampagnenleiter beim Rhein-​Kreis Neuss, infor­mierte die Lehrkräfte dar­über, wie Schüler, Eltern und Lehrer sich gemein­sam für den Fairen Handel ein­set­zen können.

Umweltberaterin Marion Rudolph, die das Schulnetzwerk Bildung für nach­hal­tige Entwicklung Grevenbroich koor­di­niert, hatte zu dem gut besuch­ten Treffen auf dem Landesgartenschaugelände der Schlossstadt ein­ge­la­den. Zu den Teilnehmern gehörte auch Robert Jordan vom Stadtmarketing der Grevenbroicher Stadtverwaltung. Denn fai­rer Handel ist nicht nur für Schulen ein inter­es­san­tes Thema; die Stadt Grevenbroich ist eben­falls auf dem Weg zur Auszeichnung als „Fairtrade Town“.

V.l.: Harald Vieten, Marion Rudolph und Robert Jordan beim Treffen im Schulnetzwerk Grevenbroich im Schneckenhaus. Foto: L. Berns /​Rhein-​Kreis Neuss

Bereits neun Schulen im Rhein-​Kreis Neuss wur­den von Fairtrade Deutschland als „Fairtrade School“ aus­ge­zeich­net. In Grevenbroich tra­gen die Diedrich-​Uhlhorn-​Realschule, das Berufsbildungszentrum und die Katholische Grundschule St. Martin das Siegel. Auch der Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt als ers­ter Fairtrade-​Kreis Deutschlands die Schulen aktiv auf ihrem Weg zur Fairtrade-​Schule. Sie erhal­ten einen finan­zi­el­len Startzuschuss sowie viel­fäl­tige Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. So wer­den zusam­men mit der Schule Flyer, Plakate und Banner ent­wor­fen und kos­ten­los zur Verfügung gestellt.

Bundesweit gibt es mitt­ler­weile mehr als 300 Fairtrade Schools. „Schulen mit die­sem Titel wagen den Blick über den Pausenhof hin­aus in die Welt“, sagte Vieten und nannte kon­krete Beispiele für die Kreativität der Schulen. Die Palette reicht vom Verkauf fair gehan­del­ter Produkte in der Mensa über Info-​Veranstaltungen, Aktionstage, Theateraufführungen bis hin zur Gründung einer eige­nen Schulfirma.

Das Engagement für den Fairen Handel erhält durch die bun­ten Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen immer wie­der neue Impulse“, betonte Vieten und fügte hinzu: „Von dem Einsatz pro­fi­tie­ren alle: einer­seits die Schulgemeinschaft durch gemein­same Veranstaltungen und Aktionen und ande­rer­seits die Familien und Kleinbauern in den Entwicklungsländern.“

Bei dem Treffen des Schulnetzwerks machte Harald Vieten deut­lich, dass er sich unter den Grevenbroicher Schulen noch viele Nachahmer wünscht, die sich für den Fairen Handel und ein fai­res Miteinander ein­set­zen. Interessierte Schulen erhal­ten wei­tere Informationen über die Kampagne im Internet unter www​.fair​-im​-rhein​-kreis​-neuss​.de sowie unter www​.fairtrade​-schools​.de.

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