Rhein-​Kreis Neuss: Energieverbrauch und Verkehrsfluss – Ampeln des Kreises sind auf dem neu­es­ten Stand

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Ampeln in der Baulast des Rhein-​Kreises Neuss sind auf dem neu­es­ten tech­ni­schen Stand, wenn es um Energieverbrauch und Verkehrsfluss geht.

Diese Bilanz zogen Dezernent Bijan Djir-​Sarai und Tiefbauamtsleiter Arnd Ludwig im Nahverkehrs- und Straßenbauausschuss des Rhein-​Kreises Neuss, der in Grevenbroich unter Vorsitz von Harald Holler tagte.

Von den 34 Lichtsignalanlagen ent­lang der Kreisstraßen sind 32 als soge­nannte frei­lau­fende Anlagen kon­zi­piert. Sie unter­lie­gen kei­ner ‚grü­nen Welle‘ und kei­nem Verkehrsrechner, wie das bei grö­ße­ren Städten ins­be­son­dere im inner­städ­ti­schen Bereich üblich ist“, heißt es im Sachstandsbericht für die zustän­di­gen Politiker. Dadurch sei sicher­ge­stellt, dass alle Ampeln ver­kehrs­ab­hän­gig und somit deut­lich schnel­ler und fle­xi­bler auf Anforderungen reagie­ren könnten.

Eine wei­tere Optimierung von 31 kreis­ei­ge­nen Ampeln ist durch die Umrüstung auf LED-​Technik erfolgt. „Die LED-​Signalgeber benö­ti­gen gegen­über Lichtsignalanlagen mit kon­ven­tio­nel­len Glühlampen deut­lich weni­ger Energie. Dadurch konnte der Stromverbrauch erheb­lich gesenkt wer­den, so dass Einsparungen zwi­schen 50 und 60 Prozent erreicht wer­den“, berich­ten die Experten von der Kreisverwaltung. Gleichzeitig redu­zier­ten sich durch die deut­lich höhere Lebensdauer der LEDs die Betriebs- und Wartungskosten, da der bis­he­rige regel­mä­ßige Austausch der Leuchtmittel entfalle.

Durch die Baumaßnahme „Kreisstraße 37n“ zur Erschließung des Gewerbegebiets „Kaarster Kreuz“ mit dem neuen Ikea-​Einrichtungshaus wer­den im Lauf der Jahres vier wei­tere Ampeln in der Baulast des Kreises hinzukommen. 

(6 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)