Meerbusch: Der erste „Mängelmelder” der Stadtverwaltung ist „online”

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Ein Kanaldeckel hat sich gelöst, eine Straßenlaterne ist defekt, der Radweg hat ein Schlagloch, auf dem Spielplatz ist ein Klettergerüst beschädigt? 

Wer in Meerbusch Mängel, Schäden oder gar Gefahrensituationen an der öffent­li­chen Infrastruktur ent­deckt hat, kann sich jetzt noch schnel­ler und unbü­ro­kra­ti­scher an die Stadtverwaltung wen­den. Möglich macht dies der neue „Mängelmelder”, den die Stadt jetzt im Internet frei­ge­schal­tet hat.

Ob bequem am PC zu Hause oder unter­wegs mit Tablet oder Smartphone: Das neue Portal kann über die Internetseite der Stadt oder direkt über die eigene Web-​Adresse www​.meer​busch​.maen​gel​mel​der​.de auf­ge­ru­fen werden.

Fotos: Stadt

Nach einem Klick auf den Button „Neue Meldung” muss zunächst in einem Adressfeld mög­lichst genau ange­ge­ben wer­den, wo der Fehler fest­ge­stellt wurde. Über acht Auswahlkategorien von „Allgemeine Ordnungsangelegenheit” bis „Straßenschäden” kann der Nutzer dafür sor­gen, dass sein Anliegen gleich beim zustän­di­gen Fachbereich lan­det und dort wei­ter­be­ar­bei­tet wird. In einem Extrafeld kann der Schadenshinweis näher aus­ge­führt wer­den oder auch ein Foto bei­fü­gen. Anschließend nur noch Namen und E‑Mail-​Adresse ange­ben und auf „Meldung absen­den” kli­cken – dann nimmt der „Workflow” sei­nen Lauf. Wer nicht bei jeder Meldung seine Kontaktdaten ange­ben möchte, kann sich im System ein­ma­lig regis­trie­ren, auf Wunsch auch mit Kurz- oder Nickname.

Die Einsender wer­den per E‑Mail per­sön­lich über den Bearbeitungsstand ihres Anliegens benach­rich­tigt, sobald sich etwas getan hat. Alle Hinweise aus der Bevölkerung wer­den in einer Liste ver­öf­fent­licht. In der Liste kann jeder Nutzer nach­se­hen, ob ein Anliegen noch in Bearbeitung oder bereits erle­digt ist. Auf einer inter­ak­ti­ven Stadtkarte sind die Mängel ein­zeln mar­kiert. Je nach Wunsch erscheint die Meldung im Netz mit Name, mit Pseudonym oder ganz anonym.

Wir ver­bes­sern auf die­sem Wege unse­ren Service, aber auch die Kommunikation mit dem Bürger”, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage. „Lange Wege durch die Ämter soll­ten damit der Vergangenheit angehören.”

Damit alles rei­bungs­los läuft, wur­den auch klare Regeln fest­ge­legt: „Der Mängelmelder (...) ist nicht für das öffent­li­che Anzeigen von Mitbürgern vor­ge­se­hen. Daher wer­den Meldungen, die Themen wie (...) Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Falschparken betref­fen, nicht ver­öf­fent­licht”, heißt es in den Nutzungsbedingungen.

Klagen über kleine „Schönheitsfehler” seien im „Mängelmelder” eben­falls fehl am Platz. Auch dem geziel­ten Missbrauch wird vor­ge­beugt: „Wer wie­der­holt Meldungen schickt, die sich spä­ter als falsch her­aus­stel­len, wird zunächst ver­warnt und anschlie­ßend gesperrt.”

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