Jüchen: Schnellere Breitbandanbindung für die Gemeinde

Jüchen – Im Dezember 2015 startete der Ausbau des Glasfasernetzes, nachdem die Nachfragebündelung in den von der Deutschen Glasfaser zuvor definierten potenziellen Ausbaugebieten erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Da die Deutsche Glasfaser ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen ist, wurden sogenannte Ausbau-Polygone definiert, in denen die Glasfaser ihr Netz wirtschaftlich darstellbar ausbauen und betreiben kann. Ein Einfluss seitens der Gemeinde Jüchen auf mögliche weitere Ausbaugebiete besteht aufgrund der Wirtschaftlichkeitsorientierung privater Unternehmen nicht.

Parallel zu den durchgeführten Ausbauarbeiten des Glasfasernetzes startete die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr ihren eigenfinanzierten Ausbau mit Vectoring-Technik im Vorwahlbereich 02164 mit dem Schwerpunkt Hochneukirch. In 2017 wird die Telekom den Vorwahlbereich 02165 ausbauen.

Auch nach Abschluss dieser eigenfinanzierten Ausbaubemühungen durch die Telekom werden „weiße Flecken“ der Breitbandanbindung in einem Teilbereich in Hochneukirch sowie in den Ortsteilen Kamphausen und Dürselen übrig bleiben.

Um möglichst flächendeckend eine zukunftsfähige Breitbandanbindung zu erhalten, beteiligt sich die Gemeinde Jüchen an einem Bundesweiten Förderprogramm, nachdem sich auch andere Kommunen im  Rhein-Kreis Neuss zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt haben. Die Förderung kann von einer Stadt alleine nicht beantragt werden. Die Gemeinde Jüchen hat die Mittel für den bei einem etwaigen Ausbau aufzubringenden Eigenanteil  in den kommunalen Haushalt 2017 eingestellt.

„Mit der Beteiligung am Förderantrag in der Kreisgemeinschaft, den eigeninitiierten Ausbauarbeiten der Deutschen Telekom und dem Bau des Glasfasernetzes durch die Deutsche Glasfaser, welcher durch das starke Engagement der Gemeindeverwaltung zustande gekommen ist, hat die Gemeinde Jüchen all ihre Möglichkeiten ausgeschöpft, um eine gute Breitbandanbindung für möglichst alle Einwohner der Gemeinde Jüchen zu erlangen.“, betont Bürgermeister Harald Zillikens.

(6 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)