Dormagen: Neue Flüchtlingsunterkunft lädt zur Besichtigung ein

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Dormagen-​Nievenheim – Kurz vor der Fertigstellung ste­hen die bei­den neuen Wohngebäude für bis zu 90 Flüchtlinge an der Marie-Schlei-Straße. 

In der Woche ab dem 20. Februar sol­len sie von den ers­ten Bewohnern bezo­gen wer­den. „Auch hier geben wir den Nachbarn und allen inter­es­sier­ten Bürgern die Möglichkeit, sich ein eige­nes Bild von der Einrichtung zu machen und Fragen zu den täg­li­chen Abläufen zu stel­len“, kün­digt der städ­ti­sche Erste Beigeordnete Robert Krumbein an.

Am Dienstag, 21. Februar, von 17 bis 19 Uhr lädt der Fachbereich Integration zur Besichtigung der Unterkünfte ein. Die jeweils zwei­ge­schos­si­gen Wohngebäude sind in 6‑monatiger Bauzeit aus Fertigelementen in Holzrahmenbauweise ent­stan­den. Sie beher­ber­gen 19 Wohnungen in der Größe zwi­schen ein und vier Zimmern. Daneben gibt es einen Gemeinschaftsraum und Büros für die Sozialarbeiter und Hausmeister. Die Baukosten von 1,5 Millionen Euro wer­den mit Hilfe der Pauschalen von Bund und Land für die Flüchtlingsbetreuung finanziert.

v.l. Larissa Hajen (Klasse 12 an der BvS), Kathrin Jentzsch (evang. Kirchengemeinde Nievenheim), Gudrun Freitag (Bezirkssozialarbeiterin Stadt Dormagen), Dara Ahmed (Bezirkssozialarbeiter Stadt Dormagen), Tobias Dirscherl (Hauptamtler beim Dreizack), Lukas Funck (Klasse 13 an der BvS). Foto: Stadt

Sehr erfreu­lich ist, dass sich jetzt auch schon die ers­ten frei­wil­li­gen Helfer für die neue Einrichtung gemel­det haben“, berich­tet Fachbereichsleiter Volker Lewerenz. Wie in vie­len ande­ren Ortsteilen soll auch in Nievenheim ein „Café Grenzenlos“ ent­ste­hen, das zur Begegnung ein­lädt. Hier erhal­ten die Flüchtlinge mit ehren­amt­li­cher Unterstützung zugleich Hilfen bei der Alltagsorientierung und erste Sprachkurse.

In Nievenheim haben sich bis­her junge Menschen aus dem Jugendzentrum Dreizack und die evan­ge­li­sche Kirchengemeinde zur Mitarbeit bereit­erklärt. Der Helferkreis aus der Kirchengemeinde möchte sich in ers­ter Linie um Familien küm­mern, das „Dreizack“ um junge Flüchtlinge.

Wir hof­fen, dass wei­tere Bürger die­sem Beispiel fol­gen, denn dies ist ein ganz wich­ti­ger Baustein bei der Integration der neuen Nachbarn“, so Lewerenz. Interessenten könn­ten sich tele­fo­nisch unter 02133/257–645 oder per E‑Mail an michael.lehnen@stadt-dormagen.de melden.

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