Meerbusch: Stadtverwaltung macht erste Schritte ins Open-Data-Zeitalte

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Im Meerbuscher Rathaus hat das Open-​Data-​Zeitalter begon­nen. Ab sofort ste­hen über das neue Portal open​data​.meer​busch​.de die ers­ten 25 offe­nen Datensätze zur Verfügung, die die Allgemeinheit ohne Einschränkung frei wei­ter­ver­ar­bei­ten und nut­zen kann. 

Die Themen sind viel­fäl­tig: Von Haushalts- oder Einwohnerzahlen über Wahlergebnisse und Geo-​Daten bis hin zu den Standorten aller Kitas im Stadtgebiet gibt es ein Einstiegsangebot, das sys­te­ma­tisch aus­ge­baut wer­den soll.

Die Bereitstellung von offe­nen Verwaltungsdaten ist kein Selbstzweck”, betont Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage. „Wir schaf­fen auf die­sem Wege mehr Transparenz, und wir för­dern die Teilhabe der Bürgerschaft an der poli­ti­schen Willensbildung.” Praktisch: Zusätzlich kön­nen die bereit­ge­stell­ten kom­mu­na­len Daten auch in Internet-​Dienste oder Apps für Smartphones ein­flie­ßen, visua­li­siert und in neue Zusammenhänge gestellt werden.

IT-​Leiterin Alice Wiegand freut sich über den Einstieg in die „Open Data”-Welt. Foto: Stadt

Für die Stadt Meerbusch ist Open Data einer von meh­re­ren Bausteinen, die das Grundgerüst für ein effek­ti­ves eGovernment bil­den”, erklärt Alice Wiegand, Leiterin der IT-​Abteilung der Stadtverwaltung. „Attraktivere Online-​Dienstleistungen, elek­tro­ni­sche Bezahlmöglichkeiten und ver­bes­serte Partizipationsangebote für Bürgerinnen und Bürger wer­den Schritt für Schritt hinzukommen. ”

Um die Nutzung und Weiterverwendung über­haupt zu ermög­li­chen, wer­den offene Daten grund­sätz­lich in maschi­nen­les­ba­ren Formaten zur Verfügung gestellt. Die genutz­ten Standard-​Datenformate stel­len die Rohdaten in struk­tu­rier­ter Form dar, die über eine Schnittstelle auto­ma­ti­siert abge­ru­fen wer­den können.

Die Daten, die auf open​data​.meer​busch​.de ver­öf­fent­licht wer­den, flie­ßen künf­tig auch in das Landesportal Open​.NRW und das Portal des Bundes GovData​.de ein. So kön­nen die Daten auch über­re­gio­nal gefun­den, genutzt und mit ande­ren Daten ver­schnit­ten werden. 

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