Neuss: Fünf Pappeln am Jahnstadion muss­ten gefällt werden

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Gemeinnützige Wohnungs-​Genossenschaft GWG plant im Bereich Glehner Weg 17 bis 19 den Neubau von Ein- und Mehrfamilienhäusern. 

Fünf große Hybridpappeln, die in die­sem Bereich auf dem Gelände des Jahnstadions unmit­tel­bar an der Grundstücksgrenze mit ihrem Wurzelwerk sowie Ästen weit in das zur Neubebauung vor­ge­se­hene Grundstück hin­ein­rag­ten, muss­ten jetzt gefällt werden.

Die GWG hatte das Vorgehen mit dem Sportamt als Grundstückseigentümer abge­stimmt. Zur Beurteilung der Verkehrssicherheit der Pappeln waren die vor­lie­gen­den Einzelgutachten und Untersuchungen der Bäume aus­ge­wer­tet sowie noch­mals eine Baumkontrolle durch­ge­führt wor­den. Dabei hatte sich gezeigt, dass die Pappeln bereits im Jahre 2011 zur Erhaltung der Verkehrs- und Standsicherheit einen umfang­rei­chen Kronensicherungsschnitt erhal­ten hatten.

Leider hatte diese Maßnahme nur einen kurz­zei­ti­gen Erfolg, da die Bäume inzwi­schen wie­der auf­grund Totholzbildung, Faulstellen und der Bildung von Pilzfruchtkörpern in ihrer Standsicherheit gefähr­det waren.

Eine Fällung der Hybridpappeln war daher unum­gäng­lich. Aus Gründen der Gefahrenabwehr wur­den die Bäume kurz­fris­tig durch eine von der GWG beauf­tragte Firma bzw. Mitarbeiter des Sportamtes gefällt.

(8 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)