Meerbusch: Sanierung des Kanalnetzes in Osterath – „Liner-​Verfahren” schont die Nerven der Anwohner

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Osterath – In Osterath hat die auf meh­rere Jahre ange­legte Sanierung des Kanalnetzes begonnen. 

Im ers­ten Bauabschnitt, der bis etwa Mitte des Jahres bear­bei­tet wird, kom­men die Kanäle unter der Straße Am Fußfall, unter der Gatherstraße, Gutenbergstraße, Mühlenfeld, Siemensstraße, St.-Nikolaus-Straße, Virchowstraße, Einsteinstraße und am Theodor-​Holz-​Schneider-​Platz an die Reihe.

Die Rohrleitungen waren zuvor per Kamera auf Schäden unter­sucht wor­den, dar­auf­hin wurde ein Sanierungskonzept erstellt.

Erfreulich: Den Anwohnern blei­ben grö­ßere Behinderungen erspart, denn saniert wird haupt­säch­lich in „gra­ben­lo­ser Bauweise”. Das so genannte „Liner-​Verfahren” wurde im Stadtgebiet bereits mehr­fach ange­wandt – mit durch­weg guten Erfahrungen: Zur Abdichtung von innen wird ein harz­ge­tränk­ter Glasfaserschlauch ins Kanalrohr ein­ge­zo­gen und dann mit­tels UV-​Licht ausgehärtet.

Gearbeitet wird von den vor­han­de­nen Kanalschächten aus, das zeit- und kos­ten­auf­wän­dige Aufreißen der Straße ent­fällt. „Nur im Bereich der Schachtzugänge kann es ab und an zu Behinderungen kom­men”, so der zustän­dige Bauleiter im Fachbereich Straßen und Kanäle, Frank Vasen. „Denn dort brau­chen die Arbeiter Platz für Fahrzeuge und Gerät.” 

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