Grevenbroich: Besondere Denkmäler – Grabmal der Familie Kratz – Spendenaufruf

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Am Grabmal der Familie Kratz (auf dem Friedhof Montanusstraße) nagt der Zahn der Zeit. 

Anfang des ver­gan­ge­nen Jahrhunderts von der Apotheker-​Familie errich­tet, war es auf­grund der Art sei­ner Herstellung eine Besonderheit. Das ist es auch heute noch. Die Christusfigur wurde in Kerngalvano-​Technik gear­bei­tet, das Kreuz ist aus Kupferblech mit einer innen­lie­gen­den Eisenarmierung.

Aufgrund von Rissen in der kup­fer­nen Außenhülle des Kreuzes ist Feuchtigkeit ein­ge­drun­gen und die Eisenarmierung ist kor­ro­diert. Um das Fortschreiten die­ser Korrosion zu stop­pen, muss drin­gend eine Restaurierung erfolgen.

Da es keine Nachkommen in der Familie Kratz mehr gibt, küm­mert sich die Stadt nun um diese erhal­tens­werte Grabstätte. Grabmale in Kerngalvano-​Technik sind äußerst sel­ten. In Köln sol­len ledig­lich drei Plastiken die­ser Art auf Friedhöfen vor­han­den sein. Dies ist einer der Gründe, warum das Grabmal 1999 unter Denkmalschutz gestellt wurde. In der Begründung heißt es:

Das Kreuz ist bedeu­tend für die Geschichte des Menschen und erhal­tens­wert aus wis­sen­schaft­li­chen, beson­ders reli­gi­ons­ge­schicht­li­chen Gründen“.

Um das Grabmal wie­der in einen ord­nungs­ge­mä­ßen und schö­nen Zustand zu ver­set­zen, wer­den ca. drei bis vier Tausend Euro benö­tigt. Die Stadt ist hier­bei auf Spenden ange­wie­sen. Auch viele kleine Beträge kön­nen am Ende dazu bei­tra­gen, dass das Vorhaben rea­li­siert wer­den kann.

Unter dem Stichwort „Spende Grabmal Kratz“, IBAN DE30 3055 0000 0000 1010 63, kön­nen ab sofort Geldspenden über­wie­sen wer­den. Auf Wunsch wer­den auch Spendenbescheinigungen ausgestellt.

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