Dormagen: Handläufe für geh­be­hin­derte Menschen – Barrierefreiheit verbessern

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Ein ers­tes Ergebnis hat der Rundgang, den der städ­ti­sche Seniorenbeirat im Oktober zum Thema „bar­rie­re­freie Innenstadt“ organisierte.

An der Straße „Am Kappesberg“ haben die Technischen Betriebe Dormagen jetzt Handläufe für geh­be­hin­derte Menschen ange­bracht. Sie erleich­tern es unter ande­rem Rollstuhlfahrern, die steile Anhöhe am frü­he­ren Rheinufer zu bewältigen.

Handlauf „Am Kappesberg” – Fotos(2): Stadt

Bei dem Rundgang hatte sich Bürgermeister Erik Lierenfeld auf Initiative des Seniorenbeirats selbst in einen Rollstuhl gesetzt, um so die Barrierefreiheit der Innenstadt zu tes­ten. Auch er stellte dabei fest, dass die Steigung Am Kappesberg für geh­be­hin­derte Menschen nur schwer zu bewäl­ti­gen ist. Die Technischen Betriebe reagier­ten zudem auf eine wei­tere Anregung aus der Bevölkerung und ver­län­ger­ten den bereits vor­han­de­nen Handlauf am Bahnhof Dormagen nahe der Aufzüge an der Zonser Straße.

Für alle Bürger, die auf die Benutzung der Fahrstühle am Bahnhof ange­wie­sen sind, hat die Stadtverwaltung noch einen wich­ti­gen Hinweis. „Es gibt hier eine sehr nütz­li­che App der Deutschen Bahn“, berich­tet die städ­ti­sche Demografiebeauf­tragte Kerstin Belitz.

Handlauf Bahnhof

Auf „DB Bahnhof live“ wird neben vie­len ande­ren Informationen zu den Bahnhöfen im gesam­ten Bundesgebiet auch jeweils der aktu­elle Status der Aufzüge ange­zeigt. Gehbehinderte Menschen kön­nen so zumin­dest unnütze Wege ver­mei­den wenn die Fahrstühle zum Beispiel durch Vandalismus wie­der ein­mal defekt sind. Die Stadtverwaltung und auch die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen geben sol­che Schadensmeldungen eben­falls regel­mä­ßig an die Deutsche Bahn weiter.

Für Anregungen, wie die Barrierefreiheit in Dormagen wei­ter ver­bes­sert wer­den kann, hat Kerstin Belitz immer ein offe­nes Ohr. Sie küm­mert sich bei der Stadtverwaltung ab sofort feder­füh­rend um die­ses Thema. „Auch diese orga­ni­sa­to­ri­sche Regelung ist letzt­lich ein Ergebnis des sehr ein­präg­sa­men Rundgangs mit dem Seniorenbeirat“, so Bürgermeister Lierenfeld.

Die Demografiebeauftragte ist tele­fo­nisch unter 02133/257–419 und per E‑Mail an kerstin.belitz@stadt-dormagen.de erreichbar.

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