Neuss: Zuhörtour – Geerlings bei der Diakonie – Praktiker des gesell­schaft­li­chen Zusammenhalts

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Kitas, Senioren, Beratungsangebote, Bürokratie und Finanzierung – Bei einem Zuhörtermin bei der Diakonie sprach Dr. Jörg Geerlings mit den Geschäftsführern Christoph Havers und Stephan Butt über ihre viel­fäl­ti­gen sozia­len Aufgaben.

Die Diakonie Neuss ist eine der wich­ti­gen Säulen unse­rer sozia­len Großstadt. Dafür sind wir dank­bar. Bei die­sem Termin der Zuhörtour konnte ich einige wich­tige Impulse mitnehmen.”

Großen Raum nahm im Gespräch die Entwicklung der Kitas in Neuss ein. Danach erklärte Geerlings: „Das Angebot von Kitaplätzen liegt in Neuss über dem Landesdurchschnitt. Besonders die Trägervielfalt freut mich. Dennoch müs­sen wir die Angebote stän­dig verbessern.

Foto: CDU

Für mich ist das Ziel klar: Der Grundbedarf an Betreuung in Kitas und der OGS muss vom Land über Steuermittel finan­ziert wer­den, wenn wir es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie dem zügi­gen beruf­li­chen Wiedereinstieg von Frauen wirk­lich ernst mei­nen. Gerade von denen, die arbei­ten, wie­der hohe Beiträge zu ver­lan­gen, so dass sich die gerade auf­ge­nom­mene Arbeit deut­lich weni­ger lohnt, macht wenig Sinn.”

Auch sprach Geerlings mit der Diakonie über deren öffent­li­che Förderung und der damit ver­bun­de­nen Bürokratie. „Unsere sozia­len Träger sol­len ihre Energie auf die Bewältigung ihrer Aufgaben rich­ten kön­nen. Leider müs­sen sie oft­mals hohe büro­kra­ti­sche Hürden bewäl­ti­gen oder starre Vorgaben für Förderungen erfül­len. Im Landtag möchte ich mich dafür ein­set­zen, dies fle­xi­bler zu gestal­ten. Die Verbände vor Ort wis­sen am bes­ten, was sie wofür brau­chen. Durch weni­ger Bürokratie und fle­xi­blere Vorgaben kön­nen sowohl bei den Trägern und der Landesverwaltung Kosten gespart wer­den. Geld, das sinn­vol­ler für die Menschen ein­ge­setzt wer­den kann”, so Geerlings anschließend.

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