Neuss: Startschuss für das Projekt „Kein Kind zurücklassen”

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Mit einem Kick-​Off-​Gespräch ist der Startschuss für das Projekt „Kein Kind zurück­las­sen! Für ganz Nordrhein-​Westfalen“ in Neuss gefallen. 

Dr. Heinz-​Jürgen Stolz als Leiter und Sabine Köhler als kom­mu­nale Begleiterin der Landeskoordinierungsstelle wur­den jetzt von Bürgermeister Reiner Breuer, Jugenddezernent Ralf Hörsken und Helge Wallmeier, stell­ver­tre­ten­der Jugendamtsleiter, emp­fan­gen. Besprochen wur­den der stra­te­gi­sche Stellenwert der Präventionsarbeit und ein Planungsworkshop der Stadt Neuss als nächs­ter wich­ti­ger Schritt bei der Umsetzung von „Kein Kind zurück­las­sen Für ganz Nordrhein-Westfalen“.

Bürgermeister Reiner Breuer (2.v.r. emp­fing Dr. Heinz-​Jürgen Stolz (2.v.l.), Leiter der Landeskoordinierungsstelle, und Sabine Köhler, die für Neuss zustän­dige kom­mu­nale Begleiterin, gemein­sam mit Jugenddezernent Ralf Hörsken (l.) und Helge Wallmeier, stell­ver­tre­ten­der Jugendamtsleiter. Foto: Stadt

Für Bürgermeister Reiner Breuer ist die erfolg­rei­che Bewerbung und Auswahl Neuss beson­ders erfreu­lich. Die Initiative „Kein Kind zurück­las­sen” setzt auf eine Politik der Vorbeugung, die allen Kindern glei­che Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesell­schaft­li­che Teilhabe ermög­li­chen soll – unab­hän­gig von ihrer sozia­len Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern. Es geht darum, die gesamte Entwicklung eines Kindes bes­ser in den Blick zu neh­men und den Familien best­mög­lich und früh­zei­tig hel­fen zu kön­nen. Kinder‑, Jugend und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugendämter, Ärzte, die Polizei sol­len dabei sys­te­ma­tisch zusammenarbeiten.

Das fängt schon bei der Schwangerschaft an und geht bis zum Eintritt in das Berufsleben. Neben der Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs mit den ande­ren betei­lig­ten Städten und Gemeinden in einem inter­kom­mu­na­len Netzwerk gibt es einen jähr­li­chen Förderbeitrag in Höhe von 30.000 Euro zur Koordinierung der Präventionsarbeit vor Ort.

Neuss wird im Rahmen des Projektes einen eige­nen Präventionsansatz ent­wi­ckeln, der aus drei Teilen besteht: Einem indi­vi­du­el­lem Leitbild, das die Ziele der eige­nen Präventionsarbeit kon­kre­ti­siert. Außerdem einer Präventionskette, die die vor­han­de­nen Kräfte und Angebote in Neuss bün­delt und Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales mit­ein­an­der ver­knüpft, sowie einem sozi­al­räum­li­chem Monitoring, das die Effekte in den ein­zel­nen Quartieren untersucht.

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