Dormagen: Förderverein über­gibt Radierungen von Theo Blum

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Zons – Um drei wei­tere Bilder konnte der Förderverein für den Zonser Denkmalschutz jetzt die Theo-​Blum-​Gemäldesammlung bei der Stadt bereichern.

Es han­delt sich dabei um klein­for­ma­tige Radierungen, die laut hand­schrift­li­cher Erläuterung durch den Künstler einen Straßenkehrer und zwei Winzerinnen in Neapel sowie einen Kriegsfotografen darstellen.

Die Bilder ent­stan­den um 1914/​15 und befin­den sich gemein­sam in einem Rahmen. Der Landschaftsmaler Blum (1883–1968), der wegen sei­ner zahl­rei­chen Verdienste um die mittelalterliche

Hermann Kienle und Beigeordnete Tanja Gaspers. Foto: Stadt

Zollfeste Zons 1932 zum Ehrenbürger ernannt wurde, schenkte diese Werke kurz vor sei­nem Tod dem „Maler und stets guten Freund Willy Lichtschlag“.

In Köln-​Pesch tauch­ten die Radierungen nun bei der Auflösung eines Haushaltes auf. Die Familie Machery, die sie bei einer Tante vor­ge­fun­den hatte, stellte Recherchen über das Internet an und stieß hier auf die Website des Fördervereins, die auch auf die Gemäldesammlung Blum hinweist.

Vorsitzender Hermann Kienle konnte die Bilder dann in Köln ent­ge­gen­neh­men und gab sie an die städ­ti­sche Kultur-​Beigeordnete Tanja Gaspers weiter.

Im künst­le­ri­schen Nachlass von Theo Blum sind sie künf­tig gut aufgehoben.

(28 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)