VBE: Digitalisierung end­lich in Gang brin­gen

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VBE – „Der Bericht der Medienberatung bestä­tigt lei­der nur, was wir schon lange wis­sen: Schulen in NRW sind von einer zeit­ge­mä­ßen IT-​Ausstattung noch weit ent­fernt“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Nach einer Studie der Medienberatung NRW, die heute in einer aktu­el­len Stunde im Landtag dis­ku­tiert wurde, lei­den Schulen unter einer dra­ma­ti­schen Unterversorgung mit schnel­lem Internet. Während 77,4 Prozent aller Privathaushalte Mitte 2016 über eine Anschlussgeschwindigkeit von min­des­tens 50 Mbit/​s ver­fügte, ist es bei den Schulen umge­kehrt. 82 Prozent der Schulen ver­fü­gen über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von weni­ger als 50 Mbit/​s.

Wir for­dern die Landesregierung auf, aus die­ser Nachricht eine Momentaufnahme zu machen, die bald der Vergangenheit ange­hört. Die Digitalisierung muss end­lich in Gang gebracht wer­den“, sagt Beckmann.

Der VBE hat im Dezember 2016 aus­drück­lich begrüßt, dass sich die KMK auf eine Strategie zur ‚Bildung in der digi­ta­len Welt‘ ver­stän­digt hat. Zusätzlich stellt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka fünf Milliarden für digi­tale Infrastruktur bereit.

Diese Absichtserklärungen soll­ten schnellst­mög­lich umge­setzt wer­den. Wir brau­chen klare gesetz­li­che Regelungen, damit Lehrkräfte ihrem digi­ta­len Bildungs- und Erziehungsauftrag geschützt nach­kom­men kön­nen und eine Qualifizierungsoffensive. Die Länder müs­sen sich ver­pflich­ten, die Lehrerinnen und Lehrer für die neuen Herausforderungen aus‑, fort- und wei­ter­zu­bil­den. Diese Fortbildungen müs­sen in der Dienstzeit und nicht on top statt­fin­den“, sagt Beckmann.

Digitalisierung im Unterricht kann die Motivation und die Zusammenarbeit stei­gern und das Lernen för­dern. Die Lehrerinnen und Lehrer sind dazu bereit, wie etwa die Forsa-​Umfragen des VBE gezeigt haben.

Auch aus Schülersicht ist digi­tale Bildung bit­ter nötig. Fast ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland, so hat die „Computer“-Studie ICILS gezeigt, ver­fügt über so geringe Kompetenzen im Umgang mit digi­ta­len Medien, dass sie kaum in der Lage sein wer­den, spä­tere Ansprüche im Beruf zu erfül­len und am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­neh­men – sie sind fak­tisch als Analphabeten im Internet unter­wegs.

Die VBE-​Umfragen zum digi­ta­len Lernen fin­den Sie hier.

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