Vier Festnahmen nach Einbruchsserie – Verdächtige ram­men Polizeifahrzeug – Eigentümer gesucht

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Jüchen, Grevenbroich, Dormagen (ots) – Am Donnerstagabend (26.1.) gelang dem zen­tra­len Kriminalkommissariat 14 der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss, zusam­men mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, ein Schlag gegen eine mut­maß­li­che Einbrecherbande.

Intensive Ermittlungen hat­ten die Fahnder auf die Spur der vier Tatverdächtigen geführt, die nun mit der Unterstützung von Sondereinsatzkräften in Grevenbroich fest­ge­nom­men wer­den konn­ten. Bei dem Polizeieinsatz wurde das Auto der Verdächtigen im Bereich Elsen an der Rheydter Straße angehalten.

Der Fahrzeugführer star­tete zunächst einen spek­ta­ku­lä­ren Fluchtversuch und rammte dabei die Einsatzwagen der Polizei. Doch er kam nicht weit. Nach weni­gen hun­dert Metern stopp­ten die Beamten seine Flucht. Die Fahrzeuginsassen, drei Männer im Alter von 31, 21 und 29 Jahren, flüch­te­ten zunächst noch fuß­läu­fig in angren­zende Gärten, konn­ten aber durch die Polizisten gestellt wer­den. Einen wei­te­ren mut­maß­li­cher Komplize (40 Jahre) nah­men die Fahnder in Grevenbroich-​Kapellen fest.

Den Tatverdächtigen, die zum Teil im Rhein-​Kreis Neuss woh­nen aber alle aus dem ehe­ma­li­gen Jugoslawien stam­men, wer­den der­zeit rund 20 Wohnungseinbrüche in Schwalmtal, Nettetal, Geilenkirchen, Alsdorf, Erkelenz-​Holzweiler, Linnich, Niederzier, Euskirchen, Baesweiler, Grevenbroich (Pressemitteilungen der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss vom 19.03.2016 und 26.09.2016), Dormagen (Pressemitteilung der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss vom 14.11.2016) und Jüchen (Pressemitteilung der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss vom 25.04.2016) zur Last gelegt.

In den genann­ten Fällen hat­ten es die Einbrecher, neben Alltagsgegenständen, ins­be­son­dere auf Bargeld und hoch­wer­ti­gen Schmuck abgesehen.

Nach der Festnahme in Grevenbroich durch­such­ten die Fahnder der Polizei auch Wohnungen der Tatverdächtigen und stell­ten umfang­rei­ches Beweismaterial sicher.

Während die vier Festgenommenen am Freitag (27.1.) auf Antrag der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft einem Richter vor­ge­führt wur­den und die­ser Untersuchungshaft anord­nete, dau­ern die Ermittlungen des Kriminalkommissariats in Neuss an. Insbesondere müs­sen diverse sicher­ge­stellte Gegenstände noch mög­li­chen Taten und den recht­mä­ßi­gen Eigentümern zuge­ord­net werden.

Wer Hinweise zu den abge­bil­de­ten Beweismitteln geben kann, wird gebe­ten unter der Telefonnummer 02131–3000 Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

Sichergestellte Gegenstände. Foto: Polizei
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