Lokale Allianz star­tet große Gemeinschaftsinitiative – „Dormagen unter­nimmt was“

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Dormagen – Für die Verschönerung ihrer Stadtteile set­zen sich in Dormagen viele Vereine und auch enga­gierte Einzelbürger ein. 

Oft fehlt es ihnen nur an tech­ni­schem Gerät, dem not­wen­di­gen Material oder fach­li­cher Unterstützung, um eine gute Idee zu ver­wirk­li­chen. Hier will die Lokale Allianz Dormagen als Bündnis für den Wohn- und Wirtschaftsstandort hel­fen. Unter dem Motto „Dormagen unter­nimmt was“ plant sie vom 1. bis 9. Juli eine große Gemeinschaftsaktion von Bürgern und Unternehmen.

Wir möch­ten damit das leben­dige Miteinander stär­ken, das heute schon zwi­schen den Vereinen und vie­len orts­an­säs­si­gen Betrieben besteht, und unsere Stadt mit ver­ein­ten Kräften noch lebens- und lie­bens­wer­ter machen“, sagt Sprecher Klemens Diekmann. Das Ziel der in die­ser Form erst­mals statt­fin­den­den Aktion lau­tet: Wo es flei­ßige Hände gibt, sol­len auch hei­mi­sche Unternehmen für den guten Zweck mit anpacken.

Der Arbeitskreis der Lokalen Allianz sucht, wie in die­ser humor­vol­len Fotomontage, Bürger und Unternehmen, die in Dormagen flei­ßig mit anpa­cken. Von links: Klemens Diekmann, Lidia Wygasch-​Bierling, Jobst Wierich, Guido Schenk und Harald Schlimgen. Foto: Stadt

Nachdem die Initiative erst­mals beim städ­ti­schen Neujahrsempfang vor­ge­stellt wurde, geht es nun in die kon­krete Planungsphase. „Das heißt, wir suchen Macher, die ein Vorhaben für ihren Stadtteil haben und für des­sen Umsetzung auch die orga­ni­sa­to­ri­sche Verantwortung über­neh­men wol­len“, erläu­tert Diekmann. Wenn dabei Arbeiten erfor­der­lich sind, die von den Bürgern nicht geleis­tet wer­den kön­nen, oder Unternehmen zum Beispiel auch mit einem über­schau­ba­ren Geldbetrag hel­fen kön­nen, wird sich die Lokale Allianz um diese Unterstützung bemü­hen. Voraussetzung für alle Projekte ist, dass sie dem Allgemeinwohl die­nen und von blei­ben­dem Nutzen für die Stadtteile sind.

Dies kön­nen bei­spiels­weise Ortsverschönerungen in Form von Beeten oder Sitzbänken, zusätz­li­che Spielgeräte für Kinder oder die Schaffung neuer Treffpunkte sein“, macht Diekmann deutlich.

Dormagener Kunstkästen“

Ein Startprojekt steht für die Gemeinschaftsaktion schon fest. In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Dormagen sol­len Stromkästen im gan­zen Stadtgebiet künst­le­risch umge­stal­tet wer­den, so dass dort keine graue Langeweile mehr vor­herrscht. „Wir grei­fen damit die her­vor­ra­gende Initiative auf, die sich in Zons und auf dem Rathausplatz bereits ent­wi­ckelt hat“, sagt der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Martin Voigt. Für die Aktion „Dormagener Kunstkästen“ stellt die evd ihre Stromkästen zur Verfügung. Mitmachen kön­nen zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Vereine, Jugendzentren oder Senioreneinrichtungen, die zur Verschönerung ihrer Umgebung bei­tra­gen möch­ten. „Bei den Motiven wäre es erfreu­lich, wenn hier die Historie der Stadtteile oder ört­li­che Besonderheiten berück­sich­tigt wür­den“, so Voigt. Vor der Neugestaltung wer­den die Stromkästen im Auftrag der Bürgerstiftung fach­ge­recht gerei­nigt. Auch die erfor­der­li­chen Farben wer­den den betei­lig­ten Bürgern zur Verfügung gestellt. Voigt: „Überall im Stadtgebiet sol­len so indi­vi­du­elle Farbtupfer entstehen.“

Anmeldung bis 24. Februar

Projektvorschläge für die Gesamtaktion „Dormagen unter­nimmt was“ nimmt die Lokale Allianz noch bis zum 24. Februar ent­ge­gen. Ansprechpartnerinnen sind Lidia Wygasch-​Bierling von der Stadtmarketing und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (Tel. 02133/257–436) und Kerstin Belitz aus dem städ­ti­schen Fachbereich für Bürger- und Ratsangelegenheiten (Tel. 02133/257–419). Bei ihnen kön­nen sich auch alle Betriebe mel­den, die bereit sind, die Aktion zu unterstützen.

Alle Informationen zu der Aktion ste­hen auf www​.dor​ma​gen​.de in der Rubrik Wirtschaft. Hier kön­nen Projekte auch gleich online ange­mel­det wer­den. Als Dankeschön wer­den alle Beteiligten am Samstag, 30. September, zu einer Abschlussparty auf dem Rathausplatz eingeladen. 

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