Neuss: Kreisprinzentreffen im Thomas-​Morus-​Haus

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Neuss – Reiner Breuer brachte es auf den Punkt, als er bei seiner Begrüßungsrede darauf hinwies, dass es für Neuss nicht immer von Vorteil ist, wenn Post vom Landrat eintrifft, aber in diesem Fall war es eine positive Nachricht.

Neben dem Neusser Prinzenpaar Dieter und Anita, hatte Hans Jürgen Petrauschke 10 Prinzenpaare und Dreigestirne ins Thomas-Morus-Haus in Neuss eingeladen, und alle sind der Einladung auch gefolgt, allerdings teilweise durch Erkältung und Norovirus etwas dezimiert.

Zuerst einmal begrüßte der KA-Präsident Jakob Beyen alle Repräsentanten des Karnevals im Rhein-Kreis-Neuss. Vor allem freute er sich, dass er neben dem Landrat, der ja sozusagen als Gastgeber fungierte, auch die Bürgermeister aus Neuss und Korschenbroich (Reiner Breuer und Marcus Venten) und stellvertr. Bürgermeister(in) aus Dormagen und Rommerskirchen (Hans Sturm und Bianca Mischtal) begrüßen konnte.

Jakob Beyen wies darauf hin, dass diese Veranstaltung trefflich geeignet sei, zu einen die jeweiligen Vertreter ihrer Gesellschaften aus dem Kreis kennen zu lernen und zum anderen die Möglichkeit zum Austausch von Ratschlägen und „Geheimtipps“ bietet.

Foto: Privat

Danach gab es ein Gruppenfoto aller Paare mit dem Neusser Gelöbnis, einer Erklärung, in froher Gemeinschaft Brauchtum und Tradition des Karnevals und der Narretei im Rhein-Kreis Neuss zu pflegen.

Der Landrat „beklagte“ sich darüber, dass Politiker im Karneval ein schweres Los haben, da sie nicht nur am 11.11. die Schlüssel an die Narren abgeben müssen, sondern danach auch von Selbigen durch den Kakao gezogen werden. Dies geschähe aber nur dann, wenn die Politik was falsch gemacht hätte, was aus seiner Sicht natürlich für den Kreis Neuss nicht zuträfe. Er wies darauf hin, dass der Karneval die Flagge des Brauchtums hochhält und die Gemeinschaft fördert, was man in den momentan sicherlich etwas schwierigeren Zeiten umso mehr schätzen und pflegen sollte, zumal Karneval ja auch gelebte Integration sein kann und soll.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, wie gesagt, mal positive Post vom Landrat, stellten sich die Prinzenpaare und Dreigestirne aus Neuss, Dormagen, Rommerskirchen, Delrath, Orken, Meerbusch-Nierst, Gustorf, Zons, Stürzelberg, Hackenbroich und Delhoven vor. Von Kindern über Jugendliche bis zu stämmigen Jungfrauen mit Tendenz zum Bartwuchs war alles dabei.

Einige Abordnungen waren, wie erwähnt, durch Krankheit etwas dezimiert andere waren mit vollem Vorstand und Begleitoffizieren vor Ort. Aber alle hatten eins gemeinsam, Spaß am rheinischen Brauchtum und die Fähigkeit dies auch zu vermitteln.

Nach der Vorstellung aller Tollitäten in ihren unterschiedlichen und farbenfrohen Kostümen, gab es bei einem rustikalen Buffet dann die Möglichkeit zum gegenseitigen besseren Kennenlernen und zum zwanglosen Gespräch.

Vor dem Schlusswort des KA-Präsidenten überreichte Fair Trade noch die aktuellen Fair Trade Kamellebüggel an die Novesia Anita I..

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