Meerbusch: Stadt bezu­schusst Thermografie-​Untersuchung am Eigenheim – Ab sofort anmelden

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Im Rahmen des Meerbuscher Klimaschutzkonzeptes bezu­schusst die Stadt Meerbusch in die­sem Jahr erst­mals Thermografie-​Untersuchungen an Wohnhäusern. 

Möglich wird dies durch eine kreis­weite Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW. Die Verbraucherzentrale bie­tet die Untersuchungen als „Winterpaket” mit einer anschlie­ßen­den 90-​minütigen Energieberatung zum Preis von 190 Euro an – die Stadt Meerbusch über­nimmt davon 60 Euro.

Interessenten kön­nen sich ab sofort bis 31. März bei der Verbraucherzentrale anmel­den: tele­fo­nisch unter der Nummer 0211 /​33 996 555 oder online über die Internetseite: www​.ver​brau​cher​zen​trale​.nrw/​t​h​e​r​m​o​a​k​t​i​o​n​-​r​h​e​i​n​-​k​r​e​i​s​-​n​e​uss. Die Teilnehmerzahl in Meerbusch ist auf 50 begrenzt.

Das Verfahren ist ein­fach: Ist die Untersuchung durch­ge­führt, sen­den die Teilnehmer die Rechnung der Verbraucherzentrale mit ihrer Kontoverbindung an die Stadt Meerbusch, Fachbereich Umwelt, Klimaschutzmanagerin Johanna Neumann, Wittenberger Straße 21, 40668 Meerbusch oder per Mail an johanna.neumann@meerbusch.de. Danach erfolgt die Rückerstattung von 60 Euro.

Manche Schwachstellen an Wohnhäusern sind gerade in den Wintermonaten schon mit blo­ßem Auge leicht erkenn­bar, zum Beispiel am Dach: Schmelzen Schnee oder Raureif drauf sofort, fehlt eine gute Dämmung. Entweicht Wärme durch die Fassade, durch die Rolladenkästen oder die Fenster? Mit Hilfe der ther­mo­gra­fi­schen Untersuchung per Wärmebildkamera wer­den pro­blem­los auch sol­che Schwachstellen aus­fin­dig gemacht. Die Wärmebilder machen die Oberflächentemperaturen am Haus in bun­ten Farben von Blau (kalt) bis Rot (warm) sicht­bar. Die unab­hän­gi­gen Fachleute der Verbraucherzentrale bera­ten die Kunden dann, wie und wo das Haus am bes­ten ener­ge­tisch moder­ni­siert wer­den könnte.

Im Klimaschutzkonzept hat der Fachbereich Umwelt der­weil schon den nächs­ten Baustein fest­ge­schrie­ben: Im nächs­ten Jahr wird es eine so genannte „Klima-​Befliegung” über dem gesam­ten Stadtgebiet geben. Von einer Propellermaschine, die mit einer Wärmebildkamera aus­ge­stat­tet ist, wer­den alle Dächer erfasst und inter­pre­tiert. Die ent­spre­chen­den Aufnahmen kön­nen Hausbesitzer anschlie­ßend kos­ten­los bei der Stadtverwaltung bestel­len und sehen, ob ihr Dach Dämmungsmängel hat.

Unabhängig läuft im Technischen Dezernat an der Wittenberger Straße in Lank-​Latum wei­ter ein­mal im Monat diens­tags die Energieberatung mit einem Fachberater der Verbraucherzentrale NRW. Das halb­stün­dige Gespräch kos­ten fünf Euro. Termine kön­nen unter der Nummer des städ­ti­schen Umwelttelefons 02150 /​916 191 oder per E‑Mail an energieberatung@meerbusch.de ver­ein­bart wer­den. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der Stadt www​.meer​busch​.de im Dienstleistungsverzeichnis A bis Z unter dem Stichwort Energieberatung.

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