Korschenbroich: Sitzung des Hauptausschusses – Planungsauftrag bau­li­che Erweiterung von zwei Kindertageseinrichtungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die Kindertageseinrichtungen Pestalozzistraße in Kleinenbroich und Städtisches Inklusives Familienzentrum Herrenshoff sol­len um je eine Gruppe bau­lich erwei­tert werden. 

Einen ent­spre­chen­den Planungsauftrag hat der Hauptausschuss in sei­ner Sitzung am 19. Januar 2017 ein­stim­mig erteilt. Um dem Bedarf an Kita-​Plätzen ent­spre­chen zu kön­nen, sol­len kurz­fris­tig bis zum 31. Juli – also vor Beginn des neuen Kindergarten-​Jahres – zusätz­li­che Räume in Modulbauweise für die bei­den Einrichtungen geschaf­fen werden.

Laut Angaben des Amtes für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kultur und Sport und des Kreisjugendamtes des Rhein-​Kreises Neuss feh­len 33 Plätze für über Dreijährige (Ü3) und 50 Plätze für unter Dreijährige (U3).

Die Notwendigkeit für die Baumaßnahmen zeigte sich nach Abschluss des Anmeldeverfahrens für die Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet. Das Ergebnis habe zum Zeitpunkt der Haushaltsberatungen aber noch nicht vor­ge­le­gen, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Um den Betreuungsbedarf abde­cken zu kön­nen, sol­len neben den beab­sich­tig­ten Baumaßnahmen auch die Platzangebote in der Tagespflege aus­ge­wei­tet wer­den. Entsprechende Initiativen werde das Kreisjugendamt ergreifen.

Für die Erweiterung der bei­den Kitas rech­net die Verwaltung mit Kosten von rund einer Million Euro, von denen die Stadt die erwar­te­ten Zuwendungen abzie­hen wird. Laut Verwaltung ist keine Ausweitung des Kreditbedarfs erfor­der­lich: Vielmehr sol­len bis­her nicht in Anspruch genom­mene Mittel des Haushaltes 2016, z. B. für sozia­len Wohnungsbau, zur Finanzierung genutzt werden.

Die Finanzierung will die Verwaltung in einem ers­ten Nachtrag zur Haushaltssatzung für 2017 berück­sich­ti­gen. Dieses Vorgehen sei mit der Bezirksregierung im Vorfeld abge­stimmt wor­den, die auf­grund der Dringlichkeit signa­li­siert habe, die Finanzierung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Nachtragssatzung mitzutragen.

Der Nachtragshaushalt soll in der Sitzung des Stadtrates am Dienstag, 31. Januar 2017, ein­ge­bracht und im Rahmen einer Sondersitzung des Rates am 21. Februar ver­ab­schie­det werden.

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