Korschenbroich: B‑Plan 10/​39 „Erweiterung Brauerei Neersbroich“

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege vom 17.01.2017. In ihrem Bericht zur geplan­ten Erweiterung der Bolten-​Brauerei erläu­terte die Verwaltung, dass der Landesbetrieb Straßenbau NRW eine Erschließung des ent­spre­chen­den Areals über die L31 abge­lehnt habe. 

Begründet wurde dies zunächst mit der Beeinträchtigung der „Leichtigkeit des Verkehrs“ sowie der Verkehrssicherheit durch ein- und abbie­gende Fahrzeuge. Darüber hin­aus komme eine Erschließung zur L31 mit der Öffnung des Lärmschutzwalls schon des­we­gen nicht in Betracht, weil eine rück­wär­tige Erschließung über die Rheydter Straße mög­lich sei.

Einstimmig folg­ten die Ausschussmitglieder dem Vorschlag des tech­ni­schen Beigeordneten Georg Onkelbach, bis zur Offenlage der Pläne erneut zu ver­su­chen, den Landesbetrieb Straßenbau NRW von einer Erschließung über die L31 zu über­zeu­gen. Bürgermeister Marc Venten hatte zuvor bereits um Unterstützung für die Pläne der Brauerei gewor­ben. Er sprach von einer „wün­schens­wer­ten Entwicklung“ unter Berücksichtigung der Belastbarkeitsgrenzen für die Anwohner.

Die Fläche für eine mög­li­che Expansion der Brauerei sei an die­ser Stelle schließ­lich extra vor­ge­hal­ten wor­den. Die Privatbrauerei Bolten will gegen­über von ihrem Standort, dem denk­mal­ge­schütz­ten Kraushof in Neersbroich, eine neue Abfüll- und Logistikhalle zwi­schen der Rheydter Straße und der L 31 bauen. Darüber hin­aus soll neben der Halle direkt an der Rheydter Straße – neben dem heu­ti­gen Biergarten – ein Gastronomiebetrieb mit Hotel errich­tet werden.

Um diese Planungen zu ermög­li­chen, soll ein Bebauungsplan auf­ge­stellt wer­den, für den die Verwaltung bereits die früh­zei­tige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden durch­ge­führt hat. Diese war noch mit zwei Plan-​Varianten erfolgt: zum einen mit unmit­tel­ba­rer Anbindung an die L31, zum ande­ren mit der allei­ni­gen Erschließung über die Rheydter Straße.

Die Mitglieder des Ausschusses hat­ten die Verwaltung in ihrer Sitzung am 6. Oktober ein­stim­mig beauf­tragt, sich beim zustän­di­gen Landesbetrieb für eine direkte Anbindung des Areals an die L31 einzusetzen.

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