Planungsverbund arbei­tet zukünf­tig unter dem Namen „Rheinisches Six-​Pack“ eng zusammen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Auf Initiative von Rommerskirchen und Bedburg hat­ten sich Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen im Dezember 2016 zu einem „Planungsverbund“ zusammengeschlossen.

Alle Kommunen haben eine Gemeinsamkeit: Sie lie­gen an den Rändern der jewei­li­gen Regierungsbezirke und sind vom Strukturwandel des Rheinischen Braunkohlereviers beson­ders betrof­fen. Hinzu kommt, dass sie dem stei­gen­den Siedlungsdruck im soge­nann­ten zwei­ten Speckgürtel rund um Köln und Düsseldorf in beson­de­rem Maße Rechnung tra­gen müs­sen. In bereits initi­ier­ten Workshops der Fachabteilungen der Kommunen wurde eine Vielzahl von Projektansätzen identifiziert.

Jetzt geht es um die inhalt­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Verstetigung der Arbeit. Künftig wer­den die sechs Kommunen im Planungsverbund unter dem Namen „Rheinisches Six – Pack” antre­ten. Damit wird die geo­gra­phi­sche Verortung ebenso deut­lich wie der Bezug zum Speckgürtel rund um die rhei­ni­sche Metropole Köln.

Einig ist sich die Bürgermeisterin von Bergheim mit ihren Kollegen im Ziel des Planungsverbundes: „Wir wol­len gemein­sam ein gesamt­räum­li­ches Entwicklungskonzept als regio­nale Positionierung erar­bei­ten und zusam­men mit den Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf abstim­men, um damit dem Strukturwandel nach Wegfall der Braunkohleverstromung kon­struk­tiv zu begleiten-.”

Dafür sol­len bestehende Planungen in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Freiraum und Gewerbe zusam­men­ge­tra­gen wer­den, per­spek­ti­vi­sche Bedarfe ermit­telt und durch externe Gutachten und Teilkonzepte ergänzt werden.

Die Planer und Wirtschaftsförderer der betei­lig­ten Kommunen wer­den jetzt in regel­mä­ßi­gen Arbeitstreffen die Grundlagen für die wei­tere Arbeit zusammentragen.

Erste Ergebnisse will der Planungsverbund bereits auf der „Polis Convention” im Mai in Meerbusch präsentieren.

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