Dormagen: Wieder ein­mal wird wil­der Müll auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Das neue Jahr ist noch nicht ein­mal zwei Wochen alt, da musste schon wie­der Bauschutt, der ille­gal in der Umwelt abge­kippt wurde, auf Kosten der Steuerzahler ent­sorgt werden. 

Dieser Abfall, der ver­mut­lich aus einem Abriss oder einer Haussanierung stammt, wurde auf dem Wirtschaftsweg in Richtung Piwipp abgekippt.

Es ist ein­fach unbe­greif­lich was sich die Müllsünder dabei den­ken. Wir haben ein gutes Müll- und Abfallverwertungssystem in Deutschland, dass es uns erlaubt die­sen Bauschutt güns­tig zu ent­sor­gen. Dafür muss man sich nicht dem Risiko aus­set­zen, bestraft zu wer­den. Allein im ver­gan­ge­nem Jahr muss­ten wir als Stadt rund 25 000 Euro für die Entsorgung von ille­ga­lem Müll aus­ge­ben. Geld das auch gut in Projekte für Kinder und Jugendliche ange­legt wäre“, stellt Regina Herbertz, stell­ver­tre­tende Fachbereichsleiterin im Fachbereich Finanzen fest.

Auch für Fredo Schröder, dem Leiter des städ­ti­schen Ordnungsamtes, ist diese Art der Müllentsorgung kein Kavaliersdelikt. „Der Bußgeldkatalog sieht hier emp­find­li­che Strafen von bis zu 5 000 Euro zuzüg­lich der eigent­li­chen Entsorgung vor.“

Sowohl Herbertz als auch Schröder hof­fen nun auf Augenzeugen, die etwas zur Aufklärung bei­tra­gen kön­nen. „Es kann ein­fach nicht sein, dass die Verursacher damit durchkommen.“

Hinweise neh­men sowohl das Steueramt als auch das Ordnungsamt auf Wunsch auch ver­trau­lich unter 02133/257–287 oder 02133/257–393 entgegen.

Foto: Stadt
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