Kaarst: NGZ v. 12. Januar 2017 – „Markert: Kaarst ist der bes­sere Konverterstandort“

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst, Dormagen – (Bürgerinitiative „kein Doppelkonverter in Kaarst und Neuss”) Hans Christian Markert hat sowohl Gohr als auch Kaarst als schlechte, unge­eig­nete Standorte charakterisiert. 

Als Landtagskandidat der Grünen im Wahlkreis Dormagen, Rommerskirchen und Grevenbroich setzt er sich dafür ein, dass der Konverter nicht in Gohr gebaut wird. Das ist ver­ständ­lich. Das erlaubt aber nicht, von zwei unge­eig­ne­ten Standorten einen davon für bes­ser zu erklä­ren, und damit den Eindruck zu erwe­cken: „Da muss der Konverter hin“.

Wenn die Politik errei­chen will, dass der Konverter im Rhein-​Kreis auf dem Standort mit dem größt­mög­li­chen Abstand von der Wohnbebauung gebaut wird, muss Sie sich dafür ein­setz­ten, dass danach auch gesucht wird. In Amprions Suchkonzept kommt die­ses Merkmal nicht vor. Würde Amprion dem Abstand von der Wohnbebauung ent­schei­dende Bedeutung bei­mes­sen, hätte Gohr gar nicht in die engere Auswahl kom­men dür­fen und auch in Kaarst ist die geschlos­sene Wohnbebauung kaum 1.000 m entfernt.

Die Bürgerinitiativen waren sich in der Veranstaltung einig, dass sich mit Sicherheit andere Standorte fin­den las­sen, die wei­ter weg von der geschlos­se­nen Wohnbebauung lie­gen, in der Nähe der wei­ter bestehen­den Braunkohlekraftwerke, schließ­lich wird durch die HGÜ-​Leitungen über einen län­ge­ren Zeitraum Braunkohlestrom in den Süden gelei­tet werden.

Deshalb plä­die­ren sie für einen run­den Tisch an dem sich Bürgerinitiativen, Verwaltung und Politik gemein­sam dafür ein­setz­ten, dass der Konverter – wenn sein Bau tat­säch­lich unum­gäng­lich sein sollte – tat­säch­lich weitab von jeder Wohnbebauung errich­tet wird.

(Text von Prof. Dr. Jochen Thiel)

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