Neuss: Neuss wird NRW-​Modellkommune für vor­beu­gende Kinder- und Jugendpolitik

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Arno Jansen konnte die gute Nachricht per­sön­lich im Landtag ent­ge­gen­neh­men. NRW-​Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat jetzt bekannt­ge­ge­ben, dass die Stadt Neuss eine von 22 wei­te­ren Kommunen im Modellprojekt des Landes „Kein Kind zurück­las­sen“ wird. 

Damit gehört Neuss zu ins­ge­samt 40 von über 400 Kommunen in NRW, die einen beson­de­ren Schwerpunkt in die vor­beu­gende Kinder- und Jugendpolitik legen.

Anfang 2012 haben sich die ers­ten 18 Kommunen auf den Weg gemacht, kom­mu­nale Präventionsketten auf­zu­bauen. Das heißt, vor­han­dene Kräfte und Angebote in den Städten und Gemeinden zu bün­deln und Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales so mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen, dass Kinder und ihre Familien Unterstützung erhal­ten und zwar lücken­los von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben.

Auf Initiative der SPD-​Fraktion haben sich der Rat und der Jugendhilfeausschuss der Stadt mit dem Programm „Kein Kind zurück­las­sen“ befasst. Während der Beratungen des Haushaltes 2017 haben die städ­ti­schen Gremien dann „grü­nes Licht“ gege­ben. Auch die Verwaltung hatte dafür gewor­ben, dass Neuss sich um einen Platz in dem Modellprojekt bewirbt.

Dies nicht zuletzt, weil das rich­tungs­wei­sende Modellvorhaben der Landesregierung und der Bertelsmann Stiftung auch inter­na­tio­nal Beachtung fin­det, wie zuletzt auf dem Kongress der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang Dezember in Paris.

Eine beson­dere Stärke des Modellprojektes sieht Arno Jansen in der wis­sen­schaft­li­chen Begleitung durch die Bertelsmann Stiftung und die Fachstelle für sozi­al­raum­ori­en­tierte Armutsbekämpfung: „In der Sozialpolitik ist ´gut gemeint´ ist nicht immer auch ´gut gemacht´. Darum ist es wich­tig auf fun­dier­ter Basis zu erfah­ren, wel­che Präventionskonzepte wir­ken und wo womög­lich Geld an fal­scher Stelle inves­tiert wird.“

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